CHRISTINA DIMITRA

Verlust und Gewinn.

In der Nacht, als sie starb, fühlte ich es.

Ich war seid meiner Kindheit, stark mit ihr verbunden.

Meine Tante und meine Mutter kontaktierten mich, den Tag darauf.

In der Nacht, in der sie starb, empfand Ich diesen inneren Frieden. Ich war erfüllt mit Wärme und wusste selbst nicht, wie ich dieses neue Gefühl, zu ordnen sollte.

Morgens las ich dann „Bist du schon wach?“

Ich : „Sie ist gegangen?“  Sie : „Ja.“

„Das Eis in mir brach. Ich war zunächst wie erstarrt und wollte nur noch weinen. Ich war dankbar, dass ich den Raum zum trauern hatte und meinen Verlust und Schmerz, wie all meine tiefsten Gefühle in meiner Arbeit verarbeiten konnte. Ich habe den Schmerz akzeptiert und gefühlt. Und ich fühlte mich keine Sekunde alleine.“

Der Verlust gab mir neues Bewusstsein. Ebenso neues Verständniss für Sterbende.

Seid ihrer Beerdigung habe ich nicht mehr geweint.

Ich sah die alten Leute auf ihren Sag zu laufen, all die Menschen, die mit ihr Zeit verbracht hatten, sie auf unterschiedliche Weisen kannten.

Wir liefen durch ihr Dorf, hinter den schwarzen Leichenwagen her, den Berg zum Friedhof hinauf. Alt wie jung. Die Sonne schien, alles schien so ruhig und der Blick auf die Felder, der Blick auf die Blumenwiesen, vermittelten puren Frieden.

Einer sagte, sie hätte einen unbeschreiblich witzigen Humor gehabt und dass sie ihn oft zum Lachen gebracht hätte.

(Ich vermisse sie. Ich denke jetzt wieder intensiv an sie.)

Jeder einzelnen Person, reichte ich bewusst, die Hand, musste manchmal einfach nur wieder mit ihnen los weinen oder mich darauf konzentrieren, was sie zu sagen haben.

Ich weiß, dass sie jetzt wirklich frei ist.

Das Leben soll uns anscheinend auf den Tod vorbereiten.

Der Tod sei eine andere Art von Fortsetzung. Anscheinend gibt es kein richtiges Ende. (interessant) 

Vielleicht reicht unser Menschenverstand nicht so weit aus, um es wirklich zu glauben. Jakoby erforscht das alles.

Laut Marianne Williamson, müssen wir vor dem Tod eher keine Angst haben.

Ich weiß jetzt, das sie endlich umgeben ist von Liebe.

Sie ist pure, liebevolle Energie.

Wir sind immer noch verbunden,

jetzt noch stärker als zuvor.

 

(In Gedenken an Dimitra Tsavdartzi)

 

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