CHRISTINA DIMITRA

Ich dachte immer.

Als Künstler: 

Tust du nicht nur was du willst.

Im Gegenteil.

Ich dachte immer als Künstler sei man frei.

Du lernst nie aus.

Und einen freien Tag gibt es nicht.

Keine Reise fühlt sich mehr wie Urlaub an.

Der Denkprozess ist intensiv.

Manchmal muss ich mich tagsüber ins Bett legen, um bewusst nach zu denken.

Neue Fragen folgen.

Neue Erkenntnisse gehen.

Vorher fühlt man menschliches Versagen.

Während ich umgeben bin, von Menschen, die ein routiniertes Leben führen…

Die Befreiung liegt im Handeln.

Die Befreiung liegt im „geduldig fortsetzen“.

Die Befreiung liegt im „meditieren“.

Während der Arbeit, vergesse ich die Welt.

Für ein paar Stunden am Tag.

Wenn ich ehrlich bin, machen mich „small talks“ ganz traurig.

Was für´ne Zeitverschwendung über Kleinigkeiten so ausführlich zu sprechen, die bereits klar sind.

Meine Mutter meinte mal „du kannst halt nicht immer mit Menschen über deine Themen sprechen, manche befassen sich gar nicht mit Dingen, wovon du redest.“

So schade.

Ich verschwende mein Potenzial, wenn ich „diese Dinge“ in mir behalte.

Ich fühl mich wie ein Aussenseiter.

Deshalb muss ich schreiben.

 

 

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