CHRISTINA DIMITRA

Aufgaben.

Ich bin überzeugt davon, dass ich mich als Künstler nicht von einem Bäcker oder einem Koch unterscheide.

Er optimiert, er kreiert – bietet sein Produkt an und bereichert so ein Stück weit die Menschheit.

Ich muss kein Künstler sein, um meinen Job zu lieben.

An erster Stelle darf ich wählen was ich liebe, wählen was ich gerne tue.

Vorher habe ich Frauen beraten und geschminkt und ihnen mitgeteilt, was ich an ihnen schön empfinde.

Heute mach ich das offiziell.

Heute breche ich den Kreis und traue mich sogar auf Männer zu.

Meine Seele teilt sich wörtlich mit.

Rein wie se ist.

Direkt und frei von Angst.

Vorher hab ich meine Mutter durch Weisheit gestützt.

(Sie hat meine Ratschläge ab und an wütend abgelehnt. Nicht jeder braucht mich.)

Vorher hab ich meinen Vater mein Wissen weitergegeben.

(Er war oft fasziniert. Manchmal sah ich ihn begeistert davon laufen. Er ist wie Ich.)

Heute mach ich das offiziell.

Ich schreibe wahrheitsgetreu.

Kann ja sein, dass dir meine Perspektive nicht gefällt.

Aber lass mich so leben. Lass mich sein.

Ich erfülle meine Pflicht.

Für all jene, die lesen, sehen, erfahren wollen – teile ich mit.

Ein leidenschaftlicher Bäcker darf stolz auf sein Produkt sein. 

Er bringt seinen Wert mit.

Ich brauche den Bäcker und er braucht mich.

Du brauchst den Bäcker, die Putzfrau, die Sänger, den Schauspieler, die Krankenpfleger wie den Bauern und den Mechaniker.

Wir erfüllen alle unsere Pflicht.

 

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