CHRISTINA DIMITRA

Frei von Urteil

Inzwischen ruft mich meine Mutter an.

Und spricht mehr von sich.

Ich genieße es ihr zu zu hören. Neulich erzählt sie mir eine Anekdote aus ihrem Leben.

Sie geht in den Supermarkt.

Und hört eine Verkäuferin zu ihrem Kollegen sagen

„Das ist das schlimmste. Plastiktüte? Niemals. Das ist das aller schlimmste.“ 

Meine Mutter steht vor einem Regal und sagt „Ich glaube es gibt noch Schlimmeres.“

Dann zeigt sie mit dem Finger auf das andere Regal und sagt „Hier gibt es noch mehr davon. Mehr Plastik.“ 

Verkäuferin wendet sich zu ihr und sagt:

„Das macht man aber nicht. Ich unterhalte mich gerade mit meinem Arbeitskollegen. Sie unterbrechen mich. Wollen Sie mich belehren?“ 

(Meine Mutter lacht)

Die Verkäuferin fühlt sich provoziert.

(Meine Mutter wendet sich ab)

Die Verkäuferin geht ihr nach und sagt „Ich hab frei 3 Männer die kann ich gleich holen. Das macht man nicht. Leute belehren. Das macht man nicht. Also Andere unterbrechen. Ich unterhalte mich nicht mit Ihnen. Ich unterhalte mich mit meinem Kollegen.“

Daraufhin meine Mutter:

„Ich spreche aber wann ich es will.“ 

Mein Fazit:

(Die Verkäuferin öffnet sich nicht für das Gespräch. Ich erkenne sie fühlt sich provoziert – weil sie verurteilend denkt.)

Meine Mutter lacht während sie es mir erzählt und sagt „die war so bescheuert.“ 

Daraufhin Ich:

„Naja, verurteilend.“ 

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