CHRISTINA DIMITRA

kippenberge (part 5)

„Manch einer in meiner Familie sorgt sich um mich.“

Und das nervt mich gewaltig.

Abstellen kann man es vorerst nicht.

„Ich war noch nie so frei von Sorgen. Klar geht mir Vodafone noch auf den Sack. Aber ich war noch nie so erfüllt wie jetzt. Ich besitze inzwischen wenig und bringe unendlich viel Werte mit an den Tisch. Auch wenn ich ab und an besoffen abgelehnt werde. Auch damit kann ich umgehen. Das ist klar.

Neulich sagt meine Mutter „Pass auf, dass dir keiner die Tasche klaut“ und ich lache laut und schau sie entsetzt dabei an und sag „wovor soll ich denn fürchten? Das hier ist Esslingen am Neckar.“

 Es macht mich sogar froh, weil ich in Indien bereits Todesangst, um meine Kamera hatte und das für (um genauer zu sein)  20 Sekunden, weil sie einen Wert von 5.000 Euro hat und die Inder nicht lang rum fackeln. Vor allem nicht im Slum.

In New York spazierte ich auch nachts durch leere Gassen. Da hat es kaum jemanden interessiert. Aber sobald ich laut lache – fühlt sich manch einer diskriminiert.

Wtf?

„Bitte nicht persönlich nehmen. Lachen ist gesund.“

„Christina du warst naiv.“ 

„Nein man. Ich bin Lebensmüde und hungrig nach mehr.“ 

Ihr fragt mich nicht mal, was ich auf Reisen erlebe.

Ich muss  mich nicht mehr darüber definieren, was ich besitze und wie ich es halte. Ist das nicht geil? Ich bin nicht armselig. Ich bin bereits reich und früher war ich evtl. etwas oberflächig, Ja. Aber das ist jetzt vorbei.

Hätte mir früher monatlich 10 paar High Heels bestellt, um meinen Frust damit zu decken und um mich selbst darauf aufzugeilen.

„Schau mal. Neue Schuhe. Hehe.“

Da war Ich aber noch ein Teil des Systems.

Da hab ich mir aber schon ernsthaft Sorgen, um meine Gesundheit gemacht.

Vor allem nach dem Burnout. (das war mein Glück, mein Seegen, die pure Gnade Gottes, Schau hin. Ich hab die Transformation überlebt.)

Heute bin ich freischaffende Künstlerin. Und ich hab keinerlei Frust deshalb. Mich provozieren nur eure Aussagen. 

Also darf ich in Ruhe mein Leben leben?

Darf ich endlich und unendlich – ich selbst sein?

Oh Ja.

Denn ich entscheide hier für mich. 

Ich bin offen für alles was kommt.

Entschuldigung, dass ich erfüllt bin.

(An die Miesepeter der Nation gerichtet)

Aber nach 28 Jahren muss auch Ich, die Masse und Euch, Alle, einfach so hinnehmen. Und ihr seid auch nicht gerade vorbildlich.

Ich bin nicht das schwarze Schaaf.

Ich bin ein Schwan.

Und ihr könnt mich mal. 

Bei mir ist alles im Grünen Bereich. Ernsthaft. Entschuldigung, dass ich inzwischen zu meinen wahrsten Emotionen stehe.

Mich besaufe wann ich Bock hab.

Ich teile was ich fühle.

 Komm ich jetzt deshalb bald in den Knast?

Habt ihr Angst vor meinen Gefühlen? Ist es das?

Angst um meinet wegen? Ernsthaft?

Was nimmst Du denn mit in dein Grab? 

(Denk darüber nach)

Und wenn ich ab und an austeile heißt es dann:

„Die ist aggressiv. Du darfst aber nicht aggressiv sein. Ach komm, das stimmt doch gar nicht. Aber, Du bist doch eine Frau. Du musst lächelnd durch die Welt spazieren und dich Männern immer sehr positiv gegenüber präsentieren. (Zum Glück bin ich nicht immer freundlich, so hab ich mir einige Psycho´s mehr erspart) 

Ich spüre gerade, das eine neue Ära beginnt…

Ich nenne sie

„Ich schütze meinen Verstand vor Menschen, die sich ihren Arsch breit sitzen, um ihren Senf primitiv auf Macher und Träumer ab zu spritzen.“ 

(Danke für den stillen Applaus)

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