CHRISTINA DIMITRA

die Alchemist(in).

Ich war tatsächlich jahrelang, sehr hart zu mir, weil ich es anders nicht kannte.

Meine Ausdauer war enorm.

Durch Leistungsdrang konnte ich mich von meinem Schmerz ablenken.

Ich wollte schon immer viel erreichen.

Ich wollte es niemandem mehr belegen und ich musste sehr hart für meine Freiheit kämpfen.

Tagtäglich.

Ich hatte oft depressive Rückfälle und der Burnout, gab mir Hoffnung auf Heilung.

Ich besorgte mir alle notwendigen Bücher, weil ich Antidepressiva ablehnte.

Ich wollte die Geschichte aufdecken.

Und ich wollte durch Erkenntnisse und Selbstreflexion begreifen, was in mir leidet.

Es muss wohl über Generationen weiter geführt worden sein.

Meine persönliche Forschung ging sehr weit und sehr tief.

Seid 8 Jahren forsche ich. 

Mein Großvater starb relativ früh an Lungenkrebs und erzählte mir, als ich noch ein Kind war, dass er sich den Tod wünschte.

Ich weiß bis heute nicht, was er erlebt hat.

Aber ich weiß, dass er heute hinter mir steht.

Und ich weiß, dass Verstorbene nur körperlich von der Erde gehen aber die Energie bleibt und die Energie ist abrufbar.

Ich weiß, dass auch meine Großmutter, sich nur das Beste für mich gewünscht hat und nach wie vor wünscht.

Sie war mein wahrer Halt.

Sie war und ist meine wahrste und treuste Liebe.

Sie ist im Jahr 2018 verstorben, bevor ich entschloss nach Nyc zu ziehen.

Ich wusste, dass sie sich für mich eine Ehe wünschte und sie fragte mich noch im Krankenhaus ob ich einen Partner hab.

„Nein Oma aber ich such ihn mir irgendwann aus. Und weißt du, ich will keinen Idioten. Ich möchte einen der meine Denkweise respektiert und mich toleriert wie ich es bereits bin. Mit all meinen Facetten. Und ich möchte ihn für seine Intelligenz und für seine Wertschätzung schätzen.“ 

Sie lächelte mich dabei an und nickte stolz.

Ich wollte für ein paar Monate in Nyc leben, um ein Gefühl dafür zu bekommen, falls ich mich zukunftsorientiert doch dazu entschliessen sollte, auszuwandern. (Doch auch das war nicht gerade die Beste Lösung für mein inneres Problem)

Denn die Amis sind paradoxer als ich vermutete.

In Deutschland, sind wir entfremdeter.

Und Dauer-Freundlichkeit erscheint mir noch absurder.

Auf „Optimismus“ getrimmt – das kenn ich persönlich nicht?

Ich bin dann doch wieder sehr realistisch und rational aber auch sehr hoffnungsvoll und positiv eingestellt.

„Probleme gibt es immer und Kriege wird es immer geben und das menschliche Ego ist und bleibt das Problem.“ 

Dennoch : die Wahrheit ist wie sie ist und ich werde diese Erde nicht verändern.

Ich kann nur hoffen, dass Menschen ihre Schmerzkörper erkennen und sich dafür entscheiden zu heilen.

Manchmal dachte ich „auch purer Optimismus ist Manipulation“ 

Zurück zu meiner Oma:

Meine Großmutter, hat ihr Leben lang gekämpft, ertragen und gelitten. (Wie die meisten Frauen unter uns eben)

Sie musste einiges akzeptieren (wie die meisten unter uns Menschen) und hat wohl des Öfteren auch weg geblickt (wie die meisten unter uns)  um weiterhin stramm zu funktionieren.

Es gab also weniger Zeit zum Heilen.

Weniger Zeit zum Träumen.

„Sie hieß Dimitra. Und verlor ihren Zwillingsbruder, Dimitri als sie ein Kind war. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Sie kämpfte für finanzielle Sicherheit. Sie kämpfte für ihre Kinder. Und es folgten noch weitere grausame Tragödien. Doch ich bin stolz auf sie und ich bin stolz auf unsere Geschichte und ich werde sie immer dafür ehren. Ich möchte Niemandem Schuld zu weisen. Darum ging es mir nie.“

So fragil wie sie war, so war sie unendlich liebevoll und sehr humorvoll und verständnisvoll. Sie war eben sehr stark.

Sie verdient in meinen Augen, all die Liebe, die man ihr zu Lebzeiten enthielt.

Ich erweise ihr den größten Respekt und knie heute nieder vor Demut und Dankbarkeit.

Meine Vorfahren haben mir den Weg geebnet.

Ich wäre heute wohl sonst nicht die freischaffende Künstlerin, die ich eben bin.

Ich bin Freidenker. Ein(e) Visionär(in) und ein „Game Changer“.

Sie war eine liebevolle Kriegerin und wurde bis an ihr Lebensende von einem labilen Mann, erniedrigt und verachtet und misshandelt. (seinen Namen werde ich jetzt nicht erwähnen, weil ich auch ihn schützen werde.)

Für ihr Geld war sie in seinen Augen gut.

Das Geld nahm er immer an.

Doch er verurteilte mich, wenn sie mich finanziell unterstützten wollte.

Sie wusste, dass ich den Weg der Künste wähle.

Und sie wusste, dass es neu war. Und sie wusste, dass ich es schwer werde.

Weil ich von meinen Eltern als „Arbeitslos und als Versager“ betitelt werde.

„Also ich hab jetzt keine Zeit für deine Philosophie. Ich muss was ernsthaftes tun und ich bin auf dem Weg zur Arbeit.“ 

Meine Großmutter, machte mir nie Vorwürfe.

Nicht einmal.

Sie wollte, dass ich das Beste für mich wähle.

Sie wollte, dass ich erhalte, was ich verdiene.

Und das Beste, laut ihr, war : Liebe. Ehe. Kinder. 

Und sie wollte, dass ich die Wohnung in Athen erhalte.

Es hat sich gefreut, als ihr im Krankenhaus erzählte, dass ich die Wohnung renovieren wollte.

Sie hat mich strahlend angelacht.

Sie fragte mich immer, ob ich einsam sei.

Und sie liebte meinen Humor.

Sie lachte mit mir.

Wenn es sonst keiner konnte.

Manchmal tanzte ich im Wohnzimmer für sie und zog ihre Brille auf.

Die Gläser waren so fett und meine Augen dadurch optisch, übergroß.

Ich werde ihr Lachen immer in Erinnerung behalten.

Ihr Erbe ging an ihre Töchter.

Und meine Tante ich zitiere sagte kurz vor der Beerdigung zu mir:

„Wenn du nett zu mir bist, wirst du mein Erbe erhalten.“ 

Ich sagte:

„Ich bin respektvoll zu dir, wenn du es zu mir bist. Meine Freundlichkeit kannst du nicht kaufen.“

(Es provozierte sie sehr)

Ich höre mir nach wie vor Vorwürfe an.

Es hört nicht mehr auf.

Daher muss ich endgültig abschließen. 

Ihre eine Tochter attackierte mich in ihrer Wohnung.

Kurz nach ihrer Beerdigung.

Ich war schon sehr ausgelaugt und müde.

Ich saß am Esstisch und sie stellte sich neben mich und ihr Ego war an.

Mir war bewusst, dass ich nicht lange zuhören kann.

Weil es Lügen waren.

Weil sie aggressiv zu mir sprach und ihre Wortwahl erniedrigend war.

Sie bedrohte mich.

Sie fühlte sich von meiner Präsenz provoziert.

Ich aß einfach weiter.

Und ignorierte sie.

Irgendwann sagte ich

„Wenn du jetzt nicht gehst, wird es gefährlich.“

„Was ist dann, huh? Was ist dann?“

(Wie du dir vorstellen kannst endete es in einer körperlichen Auseinandersetzung)

Sie unterstellte mir sogar, dass ich meine Mutter manipuliere.

Als sie mich meine Mutter umarmen sah, lief sie an uns vorbei und unterstellte mir, dass ich meine Mutter manipuliere.

Ich werde das nie vergessen.

Auch Liebe war für sie Grund zu hassen.

Ich werde keine Namen nennen, um auch sie zu schützen.

Doch ich werde meine Geschichte verwenden und sie teilen, weil ich den Kreis nun breche.

„Ich schrie um Hilfe und brüllte sie an. Sie stoß mich gegen den Schrank doch aus irgendeinem Grund hatte ich mehr Kraft. Ich sprang mit voller Wucht auf sie und drückte sie nieder auf´s Bett. Und ich schrie ihr so laut ich kann, ins Gesicht. Dann klingelte es an der Tür. Die Nachbarin stand vor der Tür. Manchmal besuchte sie mich und brachte ihre Katze vorbei. Meine Oma mochte diese Frau sehr.

Und alles was meine Mutter daraufhin sagte war „seid leise es klingelt an der Tür“ 

Ich hatte keinen Schutz.

Ich hatte nie das Gefühl von emotionale Sicherheit.

Doch ich sag euch eins:

Ihr habt mich verloren.

Und ich werde euch irgendwann vergeben können.

Doch ich werde nie vergessen was ihr mir angetan habt.

Ich werde euch gepflegt aus dem Weg gehen.

Denn solange ich bleibe, solange werdet ihr glauben „das ihr im Recht seid mich zu attackieren“

Ich war naiv und hoffnungsvoll.

Liebe macht blind.

Ich bin Christina Dimtira und meine Vision wird wahr.

„Weil ich täglich dafür kämpfe, hart arbeite und weil ich an Gerechtigkeit glaube und weil ich durch meine kreative Arbeit heile und Durchsetzungsvermögen habe.“ 

 

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