CHRISTINA DIMITRA

die verrückte Philosophin.

„Hast du noch Wut?“

„Manchmal.“ 

„Gibt es einen Weg, wie du sie aus deiner Unschuld betrachten kannst?“ 

„Ja“

„Ich sehe hin und sehe Angst. Panik. Hysterie. Wenn der Körper fürchtet so verkrampft er sich und die Augen verändern sich. Die Augen werden starr. Und der Mensch fürchtet sich so sehr vor seinem eignen Peiniger. Und Ich kann es nur hinnehmen oder die Situation verlassen. Das ist das menschliche Ego. Und ich kann es nicht verhindern, dass jemand ausbricht. Und fürchtet. Ich kann nur hin sehen. Ich hab die Wahl.. Ich kann den Raum verlassen oder stehen bleiben, weglaufen oder durch Worte erinnern. Oder austeilen. 

Ich wünsche Ihnen Heilung, Selbstvergebung, Vergebung und einen mentalen Neubeginn, weil ihn jeder Einzelne, jede Frau, jeder Mann, jedes Kind verdient. Therapie bedeutet Selbstreflexion. In Deutschland werden Depressionen immer noch mit Antidepressiva behandelt und als Krankheit der Nation abgetan und unter Teppiche gekehrt, weil Depression immer noch so schwer zu belegen ist.

Aber seid wann hilft das Betäube denn?  Und wer sagt, dass Depression nicht heilbar ist? Jede Psychische Erkrankung ist heilbar. Davon bin ich überzeugt. 

Durch Verständnis und durch Information folgt Heilung. Ich bin überzeugt, das es sehr viele Wege zum Heilen gibt.

Auch Selbstliebe und Vergebung spielen somit eine sehr wichtige Rolle. Die richtigen Fragestellungen können Leben verändern. Therapie kostet. Ich empfehle jedoch Therapien. Und Bücher. Und Reisen…Ich selbst, hatte bisher eine einzige Sitzung bei einer Therapeutin. Und ich weiß, das ich ihr die eine Frage nicht beantworten konnte. Darauf komme ich später noch einmal zurück. Ich brach ab, weil ich als Künstler, ein geringes Budget habe und forschte somit für mich persönlich weiter. Ich wollte mich selbst erkennen. Das war mein Hauptziel. Die Griechen waren bekannt für ihre Philosophie. Und wie ich recherchierte, stoß ich auf den Satz: „Gnothi Seatuon“ was so viel bedeutet wie „Erkenne dich selbst“.

Ein weiteres Zitat, dass mich mein Leben lang begleitete war von Nikos Kazantzakis.

„Du glaubst frei zu sein aber du schneidest die Leine nicht ab.“ 

Eine Zeitlang fragte ich mich, was er mit „Leine“ wohl meinte.

Heute erkenne ich und verbinde die Leine mit : Kindheit, Vergangenheit und Angst. 

Ich habe eine Art , eine tägliche Routine, einen Kreativen Workout entwickelt, wie ich mich gedanklich hinterfrage, Gedanken zulasse und Gefühle kreativ verwende, um Fehlinterpretationen auf zu decken und fallen zu lassen. Um vergeben zu lernen. Und so wollte ich mich heilen und so erfahre Ich Erlösung. 

Wir können die Kreise immer brechen. Jeder Einzelne entscheidet jedoch für sich selbst. Und manchmal muss man eben erst leiden bis, die eigene persönliche Entscheidung fällt. 

Selbstreflexion ist nicht gerade sexy. Es ist mit viel altem und tiefem Schmerz verbunden. Stigmata sind weit verbreitet. Manchmal glaube ich sogar, dass ich für meine Vorfahren mit fühle. Und dann lass ich es einfach nur noch zu. Ich fühle. Unendlich. 

Die Meisten möchten jedoch bequemer und routinierter leben.

Nicht jeder möchte sich selbst erkennen. 

Um intime Gefühle zu zu lassen und schmerzhaften Gedanken zu akzeptieren, formulieren lernen, benötigen wir Mut und Akzeptanz aber auch Wille. 

Und nicht jeder will sich seiner Wahrheit selbst stellen.

Es ist einfacher Anderen die Schuld zu zu weisen. Und die Fehler somit fortzusetzen. 

 Ich für mich bleibe verantwortlich für jedes einzelne Wort, dass ich verwende und raus sende.

Auch wenn ich mal austeile. Denn auch ich bin nicht Jesus. Ich erinnere und spiegele und teile aus wenn es notwendig ist.

Ich teile nur aus, wenn ich bedroht werde und attackiert werde. Und dann überlege ich wie gering ich den Schaden, halten muss, denn ich bin eine Frau und alles andere als gefährlich. Ich möchte nicht mehr kämpfen.

Ich musste mir, für meine Vergangenheit vergeben. Und das war ein langer Prozess und er wird sich fortsetzen aber das ist Okay. Ich habe über Jahre negative Worte verwendet, die mich selbst verletzen und kränken. 

Aber ich bin froh zu wissen, dass Ich nach wie vor selbst verantwortlich bin. Und täglich entscheide ob ich mir bewusst werden will und konzentriert bleibe. Auch hier hilft, Meditation um Vertrauen zu erlangen.

Ich trage Verantwortung für meine Taten und für meine Entscheidungen aber vor allem für meine Wortwahl. Es beginnt bei mir. 

 Inzwischen gebe ich mir Zeit für meine Entscheidungen, überstürze nichts, weil ich aus eigener Erfahrung, weiß dass meine Entscheidungen auch Andere Menschen betreffen. Ich möchte niemanden mehr radikal verlasen müssen. Und manchmal muss es dennoch sein, wenn es nicht mehr hilfreich ist, zu bleiben. Ich darf gehen, wenn bleiben nicht gut tut. 

Die beste Idee, wäre : ein Ultimatum zur Einzeltherapie, wenn du mit einer depressiven Person zu tun hast, die dir sehr Nahe steht.

 Ich meditiere täglich auf meine Art und Weise und hinterfrage, Themen, um weiterhin zu erfahren und zu begreifen.

Kann mich nicht erinnern, wann ich zu letzt wirklich Urlaub hatte aber es ist viel zu spannend und unterbrechen will ich die Forschung noch nicht. Seid ich mich kenne forsche Ich. Weil es mir schon immer Sicherheit gab und Verständnis, wie Wissen und Erweiterung der Sinne und Flow Momente. Ich leb also dafür. Und es ist unbeschreiblich. Denn die größten Erkenntnisse fühlen sich an wie Wunder. 

Manchmal kommen mir die Tränen… dann sage ich einfach nur : Danke.

Ich bin auf meinem Weg. Der Weg ist für mich bestimmt und ich liebe es isoliert zu leben und vor mich hin zu forschen. Zu schreiben. Zu entwickeln und zu kreieren. Ich wäre dumm wenn ich das aufgebe. Meine Eltern verstehen meine Arbeit noch nicht. Es gibt wohl noch keinen Titel für mich. Denn auch Künstlerin fühlt sich nicht 100% wahr an. Und auch ich werde mir keinen Titel geben. Aber Leute fragen mich. 

Evtl. komm ich nah an „Philosophie und stehe für Selbsterkennung wie Selbstheilung“ 

Ich war schon immer bei mir, weil ich es musste. Und heute danke ich ihnen dafür. Ich danke ihnen wirklich. Denn ohne meiner Vergangenheit, wäre ich heute nicht, die, die ich bin.

„So wie ihr mir den Raum von Sicherheit genommen habt so erkämpfte ich mir die Freiheit zu fühlen und zu denken und zu erschaffen, zu träumen, zu glauben,  zu sprechen, zu graben und sehr viel mehr…“

Ich verstehe nicht, wieso „das Denken“ so verurteilt wird.

Die Masse will nicht denken.

„Denken“ macht mir zB. Spaß. (klingt strange is aber wahr)

Vielleicht bin ich ein Streber. Ich strebe nach Glück und an Glück glaube ich nicht. Ich glaube an meine „Vision“ und folge ihr.

Ich bin ein Querdenker und Freidenker. 

Auch ich werde noch oft verzweifeln aber auch jeder Zweifel führt mich zur Wahrheit und zu meiner Klarheit zurück. 

Ich muss es nur hinnehmen. Und überstehen in dem ich den seelischen Schmerz annehme. Denn auch er, führt mich zurück zu meiner Wahrheit.

Was ich mir von nun an, selbst erzähle liegt in meiner Verantwortung.

Ich werde mich nicht mehr selbst erniedrigen. Ich tue mich noch schwer, wenn ich Fehler mach. Auch Geduld ist Übung. Ich möchte mir täglich mit Respekt begegnen. Denn, ich liebe mich, weil ich es selbst verdiene und ich wünsche mir, meiner Gedanken, weiterhin so klar zu bleiben. Die Fehlinterpretation schmerzt nur, wenn ich mir Lügen erzähle, wenn ich ablehne was „ist“ und das weiß ich schon sehr lange.

Ich geh dort nicht mehr hin. Ich gebe nie mehr auf. Und ich hab Freunde, die leiden, weil sich selbst und ihre Umgebung ablehnen. Aber auch Familienmitglieder, die sich selbst im Weg stehen. 

Und so begegne Ich ihnen so gut es geht mit Verständnis. Denn auch ich, war mal dort. Auch ich war mal depressiv oder wie wollen wir das nun noch nennen?

Manche muss man einfach von der Ferne lieben. Manche muss man verlassen. Weil sie dir täglich ihre Lügen aufzwingen.

„Du bist das und das“ „Nein du redest evtl von dir, denn das klingt fies und ist verletzend. Es nicht wahr, weil es schmerzt. Wer hat dir das angetan? Wer hat dir das über dich erzählt?“ 

Nicht jeder lügt. Aber auch nicht jeder ist wahrhaftig bei sich.

Egal wie hart und schwer die Umstände manchmal noch sind. Egal ob Geld im Spiel ist. Egal ob sie ohne mich, lost sind. Ich muss nicht mitleiden, weil ich es entscheide. Ich darf aufsteigen ohne schlechtem Gewissen. 

Ich bin dankbar für jede Erkenntnis. Dankbar für jede Idee. Dankbar für jede Einsicht. Ich bleibe gegenwärtig, so gut ich es kann. Und es ist Übung und es ist mit viel Disziplin verbunden. Und das ist nun für mich bestimmt. Ich bin weit gegangen. Ich bin tief gefallen. Und heute stehe ich genau richtig. Ich bin unendlich dankbar für dieses Leben. Und mein Glück sabotier ab sofort wenn dann, nur Ich, selbst. 

Und ich möchte jungen Menschen dazu motivieren, an sich selbst zu glauben. Und sie erinnern, dass sie nicht alleine sind mit ihren Gedanken, Geschichten, Gefühlen.

Denn, wir sind verbunden. Ob du das jetzt schon verstehst oder noch nicht.

Wir sind verbunden. 

Ich wünsche mir für jede Frau, tiefes Selbstvertrauen und wünsche mir für jede Frau Selbstbewusstsein / Bewusstsein. Um sich selbst bewusst zu werden. Um sich selbst zu erkennen und dabei darf man in die Vergangenheit reisen und sich Zeit geben um sie zu begreifen. 

Das Leben dient uns zur Selbsterkennung. Wir dürfen den Druck ablegen.

Ist das nicht befreiend?

Auf deinem Weg, lernst du Menschen kennen und auch sie führen dich zurück zu dir. Sie geben und nehmen. Alles was du an ihnen ablehnst, lehnst du an dir auch mal ab. Toleranz und Verständnis kann man nicht von jedem verlangen aber du kannst Verständnis aufbringen und toleranter durch dein Leben gehen und so erkennst du auch die Liebe und Unschuld in jedem Einzelnen, aber vor Allem an Dir.

„Kannst du ihnen also vergeben…dafür dass sie das Leben noch fürchten, dafür dass sie dir aufzwängen was sie manchmal über sich selbst denken, wenn sie leiden?“ 

Ich wünsche der Welt: Selbstvertrauen, Mut zum Fühlen, Geduld und Selbstvergebung. Ein angenehmes Erwachen. Und ich hoffe ihr findet einen Weg, wie ihr diesen alten Schmerz, diese alte Wut, produktiv verwendet, ablegt oder sinnvoll einsetzt.“ 

Danke. 

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