CHRISTINA DIMITRA

freischaffende Künstler(innen)

Der einer meint immer nur

Meinung ist aber nicht Wissen.

Der eine sieht hin und erhört.

Der eine erhält Gaben von denen ein anderer eben noch träumt.

Manch einer verwendet all seine Sinne.

Der andere unterstellt einem Anderen stets was er möchte.

Der andere verurteilt täglich, weil es sein Ego verlangt und weil sich sein Ego am Urteil Anderer aufgeilt.

Der andere schreibt.

Der andere interpretiert hinein. 

Der andere singt, schreibt und inspiriert.

Der andere performed.

Der andere malt und spiegelt die Geschichte in seinen Gemälden wider.

Der andere komponiert Musik.

Der andere forscht, der Menschheit wegen. 

Der andere kreiert und zum kreieren muss man sich eben zurück ziehen, isoliert leben, von der Masse abheben. (Wirklich wahr)

Sonst geht das nur 50/50 und dann stuf ich es als ein gutes Hobby ein. Ein wahrer Künstler würde sich sogar 3 Jahre in ein leeres Haus einnisten, um zu forschen.

Ich interessiere mich nicht mal für Möbel.

Nirvana entstand übrigens, weil Kurt Cobain einen kreativen Prozess von ca. 2 Jahren hatte. 

Bevor er berühmt wurde sagte seine Mutter so zu ihm

„Dafür bist du noch nicht vorbereitet“ 

Steve Jobs stand auf einer grünen Wiese und hatte die Vision seines Lebens. (Okay er nahm vorher Pilze) Na und?

Ist pflanzlich.

Er hat es überlebt.

Er war und bleibt für immer ein Genie.

An dieser Stelle, Steve I feel u so much.

Er hat darauf hin Apple gegründet und auch das war ein langjähriger Prozess bis er sein Imperium gründete und selbst er wurde als „Arschloch“ betitelt, weil er sein Auto täglich auf einen Behindertenparkplatz parkte.

Seine Denkweise veränderte die Welt.

Und weil er reich wurde, war es akzeptiert.

Wir Künstler beginnen alle sehr bescheiden.

Lass dich nie von Anderen aufhalten.

(Merk dir das)

Beim Schreiben ist es so: 

Jedes Klingeln an der Tür und jede kleinste Unterbrechung, kann den Schreiber / Musiker / Creator aus dem Flow-Moment reißen.

Wir müssen den Flow-Moment schützen.

Manchmal sag ich dann „Bitte nicht jetzt ich arbeite auch wenn es nicht danach aussieht.“ 

(Oft löse ich Wut bei Mitmenschen aus, wenn ich das sage.  Aber meine aktuelle Mitbewohnerin unterstützt das und überlässt mir manchmal auch die Küche. Sehr dankbar dafür. So habe ich inzwischen zwei Räume. Tagsüber arbeitet sie und ich kann unsere Wohnung zum Arbeiten nutzen.)

Schöpferische Arbeit muss man also schützen. 

Wenn ich längere Zeit unterbreche, leide ich sogar.

Ich liefer ab, weil es sich natürlich anfühlt.

Und sicher.

Und gut.

Let see what happens…

Hehe.

Ich kann mir an dieser Stelle vorstellen, dass wir Künstler und damit meine Ich, all die, die Ich so in Berlin kenne, es wirklich nicht leicht haben.

Ihr habt meinen Segen.

Ihr dürft euch immer mit Fragen an mich wenden.

(Nur wenn ihr wollt)

Ich wünschte manchmal ich könnte mit euch zu meinen Eltern fahren und einander vorstellen:

„Schaut mal Leute sie ist auch Künstlerin. Habt ihr irgendwelche Fragen? Ja sie fliegt in `ner Burka durch Europa und forscht auf ihre Art und Weise. Danach berichtet sie all ihre Erfahrungen schriftlich wie bildlich.“ 

Würde dabei gerne ihre Gesichter sehen.

Können wir das machen?

Ich würde gerne 10 Künstler mit zu meinen Eltern nehmen.

Und einen Vortrag halten.

Heute nehmen wir das Thema Kunst auseinander:

Was ist ein Künstler? 

Warum existiert er? 

Warum philosophiert er?

Wer hat das System erfunden?

Wer legt Zeit fest?

Wer ist Gott? 

Was war mit Amy Winehouse los? 

Ich wette mit Dir, mein Vater würde sagen:

„Christina hör auf zu provozieren.“

Es ist verdammt schwer für uns Künstler.

Die Masse wird uns also nie verstehen und das erwarte ich nicht mehr.

Du?

So, jetzt entwickele Ich immer größere Empathie für die unterschiedlichsten Künstler.

Wir dürfen also los lassen von all den Fehlinterpretationen der Anderen.

Wir müssen uns selbst nicht mehr verurteilen.

So lebt es sich frei und liebevoller.

Ja wir müssen und können mit dem Urteil der Anderen leben.

Aber wir müssen das Urteil nicht annehmen und glauben.

Inzwischen lerne ich drüber zu stehen.

Aufregen werde ich mich wohl noch sehr oft.

Aber Mediation hilft.

Auch damit kann ich leben.

Gestern schreibt man mir :

„Pass auf dich auf. Genialität und Wahn ist nah bei Einander.“

Ich antworte : „Okay Danke.“ 

Sie werden uns nicht verstehen und begreifen.

In welche Box werden sie mich wohl stecken?

„Irrenanstalt?“

„Kein Problem. Auch da kann ich ungestört schreiben und meine Erlebnisse niederschreiben.“ 

„Biggie war zwei Jahre im Knast und kam als Rapper wieder raus.“ 

Beispiele für freischaffende Künstler?

Falco war ein Künstler. (sehr exzentrisch aber wahr)

Edit Piaf. (krasse Ausdauer auf der Bühne manchmal kippte sie sogar um)

Maria Callas. (sehr diszipliniert)

Picasso. (sehr liebevoll und freigeistig und romantisch)

Dali. (exzentrisch, provokant)

Marina Abramovic. (zum Glück gab es sie vor mir, sehr trocken und sehr klar denkend)

Nina Hagen. (zum Glück hat sie uns verrückten Frauen den Weg geebnet, wahre Feministin.)

(Ich lache gerade. Die ist genial. Ich lieb sie.)

Oh man.

Mir fallen nun ein paar Designer ein.

Martin Margiela. (Er war genial inzwischen zieht er sich in Paris zurück und arbeitet an seiner Kunst. Er hat vor Jahren seine Brand an Italiener abgegeben. Die Geldsumme war verlockend. John Galliano übernimmt inzwischen das Design)

Ich könnte nun tagelang so weiter machen.

Deutsche Rapper sind auch sehr kreativ.

Sie verwenden Lyrik , die Wut auf das System und bewegen auf rebellischer Art die Masse.

Sehr gut.

I like.

Box: „Ach ja aber das ist Musik“ 

Sie sagen , ich bin verrückt aber natürlich bin ich ver-rückt.

„Lebe dein Leben“ 

Wäre in meinem Bereich nicht vorteilhaft, wenn ich „normal“ wäre.

Frage hierzu: 

„Wer und was genau  ist normal?“

Ich ver-rücke so gut ich kann, seid 1990. 

Auch wenn mich die Engstirnigen Denker herausfordern, ich verwende auch ihre Perspektive und stelle dann auch mal (wenn ich wirklich Potenzial sehe) Gegenfragen.

Manch einer wird meinen Erfolg nur am Geld messen.

Das machen Männer zB. sehr gern.

Wenn ich also als Multi-Millionärin heimkehre wird es heißen:

„Du wusstest es schon immer Christina du bist großartig und multidisziplinär. Eine wahre Künstlerin. Darf ich jetzt mit Dir in dein Cube House ziehen? Und deinen Porsche anschauen.“ 

„Hmm, ich überleg mal kurz: Knie nieder und entschuldige dich aus ganzem Herzen“ 

(dann überlege ich es mir)

Wirst mich dann mit ´nem Porsche durch die Gegend fahren sehen… Fenster unten…

Esslingen am Neckar…

Ich lass das Fenster elegant und geschmeidig runter.

Klar trag ich ´ne Sonnenbrille und sitze im Bikini in meinem neuen Wagen:

„Na? Können Sie sich noch an mich erinnern? Ich bin die, die nie Bock auf Sie hatte. Nun fahre ich meinen sexy Arsch in einem knallroten Porsche durch die Gegend und besuche Idioten wie Sie. Sie haben es mir sehr schwer gemacht. Aber heute höre Haftbefehl und nicke mit dem Kopf und grins aus purem Stolz, trage Gold und Diamanten und geile mich an meinem Erfolg auf. Endlich der Stripclub gehört ab sofort mir. Endlich ich hau die Bücher in die Welt und Leute danken mir. Endlich ich male und kreier. Endlich ich sehe dabei nicht mal übel aus. Endlich ich hab evtl einen Ehemann der das Wirkich alles mit erlebt und befürwortet. Endlich auch ich kann traditionell. Endlich ich erbaue das Cubehouse. Endlich ich erschaffe ein Imperium. Endlich ich liebe mich und ich liebe die Welt..“ 

Ich liebe was ich tue, es erfüllt mich. 

Und jetzt verpisst Dich. 

 

 

 

 

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