CHRISTINA DIMITRA

Docs – Ok.

 

Ich fand Maria voll cool.

Ihre Mama wollte sie immer dünn haben.

Sie aß um so mehr.

Fand das mutig.

Die andere aß ungern und war um so dünner.

Einmal spuckte sie das Essen auf den Tisch.

„Du darfst erst spielen, wenn du gegessen hast.“ 

„Nö.“ 

Einmal planten wir einen Ausflug.

Christian war ein junger Choleriker.

Für ihn wollte ich immer eine große Schwester sein.

„Hier Christian, hier Suppe.“

Ich konnte gut mit ihm umgehen.

Er war sensibler als Ich.

Manchmal versteckte er sich hinter unserem Sofa.

Wie eine Katze.

Ich wusste er würde früher oder später hervor treten, wenn er es dann wirklich will.

Er fragte mich sehr viel. Ich mochte das. Und wenn ich müde wurde sagte ich es ihm.

Wir teilten alles.

„Christian lebt ab so fort für ´ne Weile bei uns. Sei nett zu ihm.“ 

„Warum?“ 

„Sein Vater ist ein Arschloch.“ 

„Okay.“

– 

Wenn er „Resident Evil“ zockte schaute ich ihm dabei zu.

„Denkst du Opa hat Kippen?“

 „Das ist mein Platz man?!“ (manchmal überkam ihn alte Aggressionen.) 

„Ja komm lass tauschen aber schrei nicht so rum wir sind in einer Bar“ (mit 12) 

(Er war dankbar, weil ich ihn tolerierte und er mich als Anführerin akzeptierte)

Jahre später treffen wir uns als Erwachsener in einem Club.

Ich zu ihm „Komm ich lad dich ein. Was willst du trinken?“ 

Er „Ich arbeite hier und Alkohol darf ich jetzt nicht trinken.“ 

„Scheiß doch drauf“ 

„Kiki du bist voll besoffen. Wie kommst du eigentlich Heim?“ 

Als ich meinen Führerschein machte fuhr ich über den Zebrastreifen an Schuldkindern vorbei und der Fahrschul-Lehrer schrie mich an.

„Schrei mich nicht an man. Beim nächsten Mal achte ich darauf.“ 

Einmal stieg er aus um eine zu Rauchen. „Du parkst ein und ich rauch kurz eine aber wehe du erzählst es Jemandem. Das ist eigentlich verboten.“

Ich ließ ihn aussteigen und fuhr ein Stück vor … ja okay ein paar Meter weg von ihm und wollte vortäuschen, dass ich ihn stehen lasse und lachte dabei… Also ich fand es lustig.

Irgendwann meinte er zu mir ; „Ich halte mich ab sofort raus. Du brauchst mich ja nicht.“

Auf der Autobahn fand ich das aber auch nicht mehr witzig.

„Peter?! Hallo?! Hallo?! Sag was?! Ja okay dann geb ich jetzt Vollgas. Dieser scheiß LKW überholt mich nicht!“ 

Er: „Ich sag nichts mehr.“ 

Als ich bestanden hab meinte er :

„Ich weiß zwar nicht wie du es geschafft hast aber Herzlichen Glückwunsch.“ 

„Hey Leute ich hab jetzt einen Führerschein. Ich fahr euch heute.“ 

„Kiki ich hab Angst. Du fährst viel zu schnell.“

(einmal stieg ein dicker Mann aus seinem Auto, ich ließ das Fenster runter und er lief und betitelte mich als „Fotze“ „Ja, Ja nimm du erst mal ab du Fettsack“) 

(klar wusste ich, dass ich noch ne Weile brauche um mich ein zu grooven. heute fahr ich Frauen durch Griechenland. Athen? Kein Problem)

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