CHRISTINA DIMITRA

Anekdoten und reflektierende Gedanken um 07.35 Uhr

„ich sag oft ich leih mir bald das Auto meines Schwagers und fahr an meiner alten Schule vorbei. so ala „was geht?“ (kleiner Joke er fand es damals lustig.)

„was isch?“ (schwäbisch slang für was ist? insider von mir und maja für immer. „was isch“ Zungen-Move.)

„meine Nachbarin klingelt nicht mehr. ich achte tatsächlich auf die Uhrzeit, weil ich mich in ihre Lage versetzt hab und einsehe, dass Kompromisse für Sozial gelten. Ihr Schlafzimmer ist gleich neben meinem also… manchmal wünschte ich hätte ein Haus fern ab von Spaßbremsen. Ich arbeite von Zuhause aus. Ich will nicht klagen. Könnte schlimmer sein. Bin befreit vom System. Und das blickt nur keiner, wie herausfordernd das sein kann. Ich will nicht klagen. Bin dankbar aber ich fühle mehr und erlebe mehr wenn ich das Haus verlasse. Klingt immer nach Spaß. Muss aber nichts heißen. Und wenn Musik läuft, könnte man meinen ich schmeiß Homeparties. Schön wär´s. Hier ist halber Friedhof Mood. In diesem Haus gibt es eine Arztpraxis. Da bin ich früher ab und an rein gelaufen wenn ich ne Krankmeldung gebraucht hab. Einmal erinnere ich mich im Sommer, wie ich den Balkon betrat um eine zu rauchen und als ich das Wartezimmer erneut betrat hieß es „Ehm… Rauchen ist hier verboten. Und der Balkon ist nicht zu betreten.“ „Oops, Sorry. Wusste ich nicht.“ (wozu der Balkon man ich hab nicht mal einen) But anyway, i keep the energy floating.  Muss hier noch ´ne Weile durch. Wenn ich meine Arbeit erlebe, erlebe ich kreative Wahrheit, um so mehr. Meine Mutter beruhigt mich inzwischen, wenn meine Nerven spannen. Bin erstaunt, dass sie mir nun meine Kartons rüber sendet. Sie weiß, jetzt dass ich sesshaft werden will. Endlich kann auch sie aufatmen. Die Fragen die sie mir bezüglich meiner Schufa Einträge fragt sind jetzt Pipi Fax. Saß früher sehr gerne in der Küche. Und versendete Sprachmemos an alte Freunde. Früher saß ich gerne am Fenster und blickte auf die Bäume. Ich habe viel erlebt in den letzten paar Jahren. Jetzt klebe ich am Display und schreibe. Wollte es kaum groß bereden aber ich hab meiner Meinung nach einen Orden verdient. Meine Mutter weiß so Einiges. Bin froh, dass wir so ein vertrautes Verhältnis führen. Sie ist wie meine Freundin. Unsere Gespräche vermiss ich. Wir führen bewegende Dialoge die mich zu meinen Vorfahren führen. Manchmal kontrolliert sie mich liebevoll und macht mir Ansagen, wenn ich besoffen bin. Ich fand die Erfahrung mit Dir auf der Ü30 Party besonders. Vergiss ich nie. „Das macht man nicht Christina hör auf.“ (Dann doch wieder Mütter eben) 

„Meine Schwester mag es nicht wenn ich ihr voraus denke. Brauch sehr viel Geduld mit meinen Mitmenschen und halte mich ab sofort so lange raus aus Angelegenheiten, bis man entschiedet zu mir zu kommen und dann dürft ihr sagen „Bitte gib mir mal Rat. Bitte. Bitte. Bitte. Bitte.“ 

Dann sag Ich : „Aha sicher?“ 

„My intuition is bigger than my brain. I should also trust into my female intuition as long as I live. I enjoy as good as possible. Was würde Abramovic jetzt wohl sagen… I drink (rollendes R) the Water (mit richtig hartem Slang- I love it) I drink the water and i am looking at the water …“ Sie ist die Härteste. Marina Abramovic. Heldin. Ohne Spaß. Performance Art muss anstrengend sein huh?“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: