CHRISTINA DIMITRA

„pink – period, tbh.“

Als ich in München mal besoffen vom Fahrrad stürzte, weil ich an der Ampel mein Gleichgewicht verlor und dabei über meine eigene Dummheit lachen musste… (Ey, Wie kann ich denn immer so im Stehen umkippen?)

Roberta von hinten so :

„Ey Alles Klar?“

„Hey, ich glaub ich blute.“

Als der griechische Pfarrer bei uns einlief mit singender Crew im Background und Weihrauch Overload Ge-Dämpf“nis“.

Er schaut mich an.

Ich schau sie an.

„Was?“ 

Meine Mutter fuchtelt hinter seinem Rücken.

Ich denke „Ah, schau die will mir was sagen. Aber was meint sie? Huh?“

„Ist sie eine von uns?!“ 

„Ja, ist sie.“ 

In der Schule fand ich es zu 90% langweilig also musste ich mir täglich was „stummes“ einfallen lassen, weil Reden bekanntlich für die Meisten von Uns, verboten war. (Das war hardcore)

Irgendwann saß ich neben N. und wir lachten uns gemeinsam täglich den Arsch ab.

Über meine Witze.

„Lass mal die Mauer weg da, ich muss heute bei Dir abschreiben.“ 

„Nee.“

„Schiel mich nicht an man.“

Ich hab mir irgendwann Friseuren gemacht, die den Lehrer wohl provoziert haben müssen.

Ich vermute, ich hab ihn damals aus seinem Speech-Flow gebracht.

Mir war doch einfach nur scheiß langweilig, man ich wollte Malen und Denken.

Nicht ewig stumm da sitzen wie ein Schwamm und darüber nach denken, wie viele Jahre ich noch absitzen muss.

Die Waldorfschüler jetzt bestimmt so : „Die war bestimmt schwer erziehbar.“

„Ich war brutal gelangweilt.“ 

Wenn ich aus dem Fenster blickte :

„Christina?“ 

„Was?“ 

„Raus.“ 

„Aber warum denn?“ 

Und Murat kommt erst ab 11:00 Uhr rein.

Ohne Bücher….richtig Freestyle.

„Ja schön, dass Sie auch mal hereinspazieren…Murat…“

„Hey Entschuldigung aber mein Bett ist über Nacht gekracht.“ 

(Klasse lacht. Er voll stolz. Kam gut an bei der Masse.)

„Wollt ihr wissen wieso ich kein Yoga oder Pilates mehr mach?“ (Und ich werde es irgendwann wieder am Strand machen, fern von Rentnern) 

„Ich hab irgendwann den Kurs mit meiner Mutter belegt. Ich fand die stöhnenden Frauen zu lustig und eine lies sogar einen fahren. Ohne Witz. Ich werde das nie aus meinem Kopf löschen können. Ich konnte nicht mehr. Ich musste vor Lachen abbrechen. Und meine Mutter bekam in dem Moment Hilfestellung von der Yoga-Expertin und musste sich dabei das Lachen so verkneifen und irgendwie, ist sie dann doch noch so abgebrochen, weil sie mich lachen hörte und ich es nicht mehr unterdrücken wollte und dann schrie sie quer durch den Raum „Hör doch auf, du Dumme Kuh!!!!“ (Jetzt bin ich wieder Schuld) 

Ich nahm also das Handtuch und verließ lachend, fast heulend, den Kurs und sie schauten mich Alle verurteilend an.

So ala „Was ist mit der?“ 

War mir peinlicher als der 55-Jährigen, die einen fahren ließ. Huh, Man, Ey.

Ich wollte doch nur mal mit meditieren.

Naja, gibt ja noch Street-Fighting. (Kleiner Witz am Rande).

Vanessa meinte ich soll es nochmal versuchen.

Aber dann Alleine.

„Stimmt man.“ 

„Na ist das ein iPod?“ 

„Nee, eine Stereo Anlage. Man, Man, Man. Unterbreche mich doch nicht.“

„Was will den mein Kollege von Dir?“ 

„Frag ihn doch. Ich weiß nicht woher dieser Mut kommt?“

„Du bist so Berlin, Hey.“ 

„Okay?“

„Was ist denn aber Berlin für Dich?“ 

„Namaste Kala, Alder.“ 

 

 

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