CHRISTINA DIMITRA

meine Erklärung der Selbstachtung.

(von Virginia Satir)

Das folgende wurde auf die Antwort eines 15- jährigen Mädchens geschrieben:

„Wie kann ich mich auf ein erfüllendes Leben vorbereiten?“

„Ich bin ich. Auf der ganzen Welt gibt es niemanden, der genauso ist wie ich. Es gibt Menschen, die mir in Teilen ähnlich sind, aber niemand ist ganz wie ich. Deswegen gehört alles, was von mir kommt, auf authentische Weise mir, weil ich allein es wähle. Mir gehört alles von mir – mein Körper und alles, was er tut; mein Verstand und alle Gedanken und Ideen; meine Augen und alle Bilder, die sie erblicken; meine Gefühle, was immer sie sein mögen – Wut, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Aufregung, mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen – höfflich, süß und roh, richtig oder falsch; meine Stimme, laut und leise; all meine Taten, ob sie auf andere oder mich selbst gerichtet sind.

Mir gehören meine Phantasien, meine Träume, meine Hoffnungen und meine Ängste.

Mir gehören all meine Triumphe und Erfolge, all meine Niederlagen und Fehler.

Weil mir alles von mir gehört, kann ich mir selbst eng vertraut werden. Dadurch kann ich mich lieben und in allen Teilen freundlich zu mir sein. Ich kann es dann allem von mir möglich machen, in meinem besten Interesse zu wirken.

Ich weiß es gibt Aspekte von mir selbst, über die ich im Unklaren bin, und andere Aspekte, die ich nicht kenne. Aber solange ich mir selbst gegenüber freundlich und liebend bin, kann ich mutig und hoffnungsvoll nach Lösungen für das Rätsel und nach Möglichkeiten suchen, mehr über mich herauszufinden.

Wie ich auch immer in einem gegebenen Augenblick aussehe und klinge, was immer ich sage und tue und was immer ich denke und fühle, bin ich.

Dies ist authentisch und repräsentiert, wo ich zur Zeit stehe.

Wenn ich später überblicke, wie ich aussah und klang, was ich sagte und tat und wie ich dachte und fühlte, könnten sich einige Aspekte als unpassend herausstellen.

Ich kann das Unpassende verwerfen und das behalten, was sich als passend erwiesen hat und etwas Neues erfinden für das, was ich verwarf.

Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sagen und tun.

Ich besitze das Handwerkszeug zum Überleben , anderen nahe zu sein , produktiv zu sein, aus der Welt der Menschen und Dinge, die mich umgeben, Sinn und Ordnung zu schaffen.

Ich gehöre mir, und deswegen kann ich mich gestalten.

Ich bin ich, und das ist okay.

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