Regeln für das Menschsein.

  1. Du wirst einen Körper erhalten. Du kannst ihn mögen oder hassen, aber er wird dieses Mal für die gesamte Dauer deiner sein.
  2. Du wirst Lektionen lernen. Du bist in einer informellen Vollzeitschule aufgenommen, die Leben genannt wird. An jedem Tag in dieser Schule wirst du die Gelegenheit haben, Lektionen zu lernen. Du kannst die Lektionen mögen oder sie irrelevant und dumm finden.
  3. Es gibt keine Fehler, nur Lektionen. Wachstum ist ein Prozess aus Versuch und Irrtum: Experimentieren. Die „misslungenen“ Experimente sind genauso ein Teil des Prozesses wie das Experiment, das letztendlich „funktioniert“.
  4. Eine Lektion wird wiederholt, bis sie gelernt ist. Wenn du sie gelernt hast, kannst du zur nächsten Lektion übergehen.
  5. Lektionen lernen hört nie auf. Es gibt keinen Lebensabschnitt, der keine Lektion enthält. Wenn du lebendig bist gibt es Lektionen zu lernen.
  6. „Da“  ist nicht besser als „Hier“. Wenn dein „Da“ ein „Hier“ geworden ist, bekommst du ein anderes „Da“ , das wiederum besser aussieht als „Hier“.
  7. Andere sind reine Spiegel deiner selbst. Du kannst nicht etwas an einer anderen Person lieben oder hassen, wenn es nicht etwas reflektiert, dass du an dir selbst liebst oder hasst.
  8. Was du aus deinem Leben machst, liegt an dir. Du hast alle Werkzeuge und Quellen, die du brauchst. Was du damit machst, liegt an dir. Du hast die Wahl.
  9. Deine Antworten liegen in deinem Innern. Die Antworten auf die Fragen des Lebens liegen in deinem Innern. Alles was du tun musst, ist sehen und hören und vertrauen.
  10. Du wirst dies alles vergessen.

(von Chérie Carter-Scott)

Ja / Nein Gesellschaft.

Wir beginnen die Kreise, unserer unbewussten Fehler, zu erkennen und somit eventuell noch zu brechen.

 

Und so dürfen wir unterschiedlich aussehen, leben, entscheiden und mit einander korrekt kommunizieren. (Nur wie?)

Ich musste mich lange vorher selbsterkennen, hinterfragen, selbst verteidigen, negative Äußerungen akzeptieren, weil ich ständig verurteilt wurde, bevor Ich überhaupt wusste, wer Ich bin und was ich will.

Bevor ich überhaupt wusste, was ich aussagen will. 

Manch einer ist stark im Kommunizieren, der andere spricht „wenig“ oder  „völlig daneben“ und wird es somit sein Leben lang etwas schwieriger haben.

Es belastet schon, wenn man sich missversteht.

Frei und Klar, Kommunizieren lernen wir nicht in Schulen. (Wenn dann beiläufig oder unbewusst) (Zu meiner Zeit war es zumindest weniger wichtig, laut Bildungssystem)

Das lernt man zu Hause. (Höre ich Andere sagen)

Bei mir ging eben „die Post ab“ leider Gottes hatte da kaum jemand Geduld dafür.

Höre meine Mutter heute noch sagen „Was willst du von mir?“ wenn ich sie anrufe. (Erster Satz)

„Ja ich möchte hin sehen und verstehen was mein Gegenüber wirklich meint.“ Sonst Dauer-Krieg. (Hab ich irgendwann mal zu mir selbst gesagt)

Ich möchte den Menschen verstehen. Mich selbst aber auch. (Reflektieren) 

Ich muss ihm ja nicht Recht geben, ihn nicht gleich ablehnen, wenn es mir nicht gefällt was er sagt, muss ihn nicht deshalb gleich analysieren, beleheren, beleidigen, ich darf ihm neutral und bewusst zuhören.“ (Unbewertet eben…)

Aber die meisten hören nicht gern bewusst hin.

Wenn ich ehrlich werde, damit meine Ich nicht negativ, oder beleidigend, bekomme ich schlimme Dinge zu hören.

Unter anderem „Du bist verrückt.“ (Ja)

Die Gesellschaft nervt mich manchmal.

Ich nenne sie manchmal ( Ja / Nein. ) Gesellschaft.

Hinhören, hin sehen und annehmen was mein Gegenüber sagt, ohne es bewerten zu wollen. (Das ist interessant. Ich öffne Mich, für Neues. Ich darf Fragen dazu stellen. Ich könnte es evtl dann auch verstehen, ich könnte durch Fragestellung etwas bewirken.)

(Mich fragt aber auch keiner)

„In Korea ist es nicht besser“ (Ja aber ich rede von und über Deutschland, weil ich hier auch lebe. Auch hier gibt es Verbesserungschancen.)

Ich darf hinterfragen und für mich die Wahrheit annehmen, erkennen, akzeptieren.

Aber ich darf auch etwas bemerken, etwas verändern. Etwas sagen. Mich mitteilen. Meine Meinung vertreten. Beschreiben was ich sehe.

Auf etwas hinweisen. Ist doch nicht schlimm?

Ich entfache somit auch Diskussionen. (Das ist OK)

Ist doch nicht schlimm? Müssen uns ja nicht negativ bewerten. Könnten ja nach neuen Lösung suchen.

Eher austauschen. Das ist legitim. Sogar von Vorteil. Stell doch mal ´ne interessante Frage, Alte.

Streit ist nicht immer negativ.

Manchmal, versteht man sich nach dem Streiten, nach dem „ehrlichen Streiten“ noch viel besser.

„Ich fürchte dein Urteil nicht. Finde es aber krass, wie du austeilen kannst, wenn du es willst.“

Die Wahrheit ist zwar wie sie ist, aber unsere Überzeugungen sind nicht immer wahr.

Die Wahrheit ist wie sie ist.

Sie ist weder negativ belastet oder positiv.

Unserer Gedanken sind es. (Manchmal)

Unsere Gedanken sind entweder positiv, neutral oder negativ. Oder eben psychologisch geschult. (Anaylisieren bringt aber nicht viel)

Was aber ist denn interessant?

Wie beheben wir Probleme?

Bsp. Ich sehe gestern, einen Straßenpenner an der Leinestraße rum sitzen.

Er hat diesen russichen Slang und ruft wildfremden Frauen, die an ihm vorbei gehen „SCHLAMPE“ zu.

Das ist die Wahrheit.

Negativ oder Positiv, werde ich diese Situation nicht bewerten.

Er ruft ihnen das Wort „Schlampe“ zu. (Bin ich jetzt böse oder genervt weil ich darüber schreibe? Bin ich deshalb verrückt, weil ich es jetzt so verwende oder frauenfeindlich weil ich sogar über die Situation lache?)

Um ehrlich zu sein, Ich musste lachen. (Und jetzt?) (Bin ich jetzt etwa Frauenfeindlich?)

Am liebsten hätte ich ihn gefragt, wen er da eigentlich meint?

Er sah aber auch etwas mitgenommen und schlampig aus.

Hat wohl nichts mehr Sauberes, zum Anziehen.

Wie wäscht er wohl seine Kleidung? Wo schläft er? Auf welche Frau ist er denn wütend? (interessant, dachte Ich)

Manche geben sich plötzlich auf. Nehmen ihr Versagen, hin. Oder lehnen sich ab. Aber wer schaut denn noch bewusst hin? Wer hört sich im Alltag, noch bewusst zu? (Ohne Vorurteil, auch in der Ubahn)

Ich sehe so viele auf ihre Smartphones starren. Manchmal laufen Sie die ganz langsam, passiv entgegen.

Zurück zum Thema:

Ich find das System auch nicht sehr vorteilhaft, aber das ist nun mal das System.

Nicht gerade kreativ, human. Aber so ist es eben. Nicht?

Ich vermute der Straßenpenner trinkt Alkohol, um sich schön warm zu halten.

(Ich beschreibe neutral was ich sehe. Ich klage nicht.)

Ja…

 

Du darfst wirklich hin hören.

Keine Angst.

Du darfst bewusst, Hin sehen.

Auf dieser Welt, passieren schlimmere Dinge aber auch positivere Dinge und es passieren sogar Wunder. (An die glaubt auch fast keiner mehr)

Es ist wie es ist.

Ich möchte dich Heute, nicht mit der Kehrseite belasten.

Daher erzähle ich dir Heute mal vom „Unbewehrt-Unbeschwert-Denken“.

Du wirst es annehmen, wenn du es klar betrachten kannst.

Du wirst sogar lachen. (Wenn du willst)

Wenn du es negativ betrachtest, dann lehnst du es komplett ab und versuchst mich zu belehren.

Oder du stellst mir / dir interessante Fragen und öffnest mich und dich, für Neues.

Wenn du es positiv betrachtest, wirst du mich eventuell sogar für meine Art und Weise, loben.

#CHRISTINADIMITRA

 

 

 

 

 

 

Das ist Art.

Ich mach es auf meine Art.
Ich wähle meine Art.
Ich bin meine Art.
Ich bin eine von dieser einen Art.
Ich mach es auf meiner Art.
Deine will ich nicht.
Ich will und mach es auf meine Art.
Wie damals und dann.
Ich wähle stets meine Art.

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Text / Fotografie: Christina Papadopoulou

Schwäche

 

Schwäche wird von den meisten Menschen verurteilt.
Wahre Stärke ist, Schwäche zu erkennen und zu verwenden.
Unterschätze die Schwäche nicht.
Stehe zu ihr.
Die mutigsten Menschen fürchten sich am meisten.
Ohne Angst kein Mut.
Neue Wege entstehen durch Lebensbrüche.
Schwäche wird von Menschen verurteilt.
Keine Stärke ohne Schwäche.
Ohne Schwäche wären wir nicht hier.
Schwäche und Schmerz und der, daraus folgende Lebenswille
führt zu tiefster Stärke.
Unterschätze somit nie, deine Schwäche.
Sie leitet dich und sie macht dich zu der Person, die du bist.
Wer seine Schwächen kennt und sie akzeptiert, der ist stark.

Ende.

 

Text/ Photo: Christina Papadopoulou

 

Der Sieger des Lebens.

Ein Sieger erkennt sich selbst.

Der Sieger lernt sich immer wieder neu kennen.
Der Sieger hilft und kämpft für die Freiheit. Für die eigene und die der anderen.
Der Sieger kennt Hass und Furcht. Er erarbeitet sich sein Leben lang, Selbstrespekt und Selbstliebe, um sich mit einem Lächeln im Spiegel zu begegnen.
Der Sieger blickt in den Spiegel und sieht nicht nur sein Äußeres, er spürt sein Inneres viel mehr.

Wenn er erst mit sich selbst alleine war, so lernt er noch viel mehr. Er wird die Ruhe in sich tragen und die Selbstsicherheit, die ihm niemand sonst beibringen konnte, außer er sich selbst.

Der Sieger fühlt und erkennt, wann er siegt.

Er siegt nicht weil er der Beste ist und nicht wenn er Geld gewinnt. Es siegt unsichtbar. Sein Sieg ist nicht greifbar. Er ist spürbar und wird erzählt. Er siegt, wenn er glaubt gesiegt zu haben, allein durch ein einziges Gefühl.

Er glaubt, besser als das zu sein,  als was ihm widerfuhr und besser als das was man ihm erzählt.
Besser als das, was man ihm vermittelt, was man ihm vorlebt. Besser als er selbst glauben kann. Denn die Stimme in ihm ist laut. Sie ist viel lauter als Hass.

Ein wahrer Sieger siegt, wenn er es fühlt.