Ausschnitte aus „die 10 wichtigsten Fragen des Lebens“.

„ich sag was, jemand sagt was zurück, ich sag wieder was, und wenn Alkohol im Spiel ist geht das stundenlang. auch Dritte und Vierte können mitreden, und wenn alle gesund bleiben, gibt es am nächsten Tag gemeinsame Erinnerungen. das ist das ganze Geheimnis menschlicher Kultur. das und die belebende Wirkung von Alkohol. die Kneipe ist die Geburtstätte klassischer Dialoge, übers Trinken im Besonderen wie übers Leben im Allgemeinen. so entstehen und vergehen Freundschaften.

„Je mehr Bücher ich las, desto komplizierter wurde das Leben, desto schlechter wurden die Menschen. als ich das erste Mal die Tagesschau sehen durfte, beschlich mich der Verdacht, dass die Welt zu groß war für meinen Kopf. es passte nicht alles hinein, was da so vor sich ging an Ungeheuerlichem. ich blendete vieles einfach aus.“

„bin Ich schön? jeder Mensch der geliebt wird, ist schön; schön ist jeder Mensch der liebt.“

„wohin fliehen wir vor der Herzlosigkeit der anderen? oder ist diese Kälte nur eingebildet, weil wir uns nicht trauen, unsere Mitmenschen wirklich zu fordern? das wahre Leben… das falsche Leben…. Je mehr Geschichten ich hörte, desto schwerer fiel es mir, eine klare Meinung zu haben. eine traurige Geschichte folgte auf die andere, wer will darin einen Sinn entdecken können? Gelegentlich packt einen der Weltschmerz. Denn das Scheitern der anderen ist gar nicht so fern. die Versuchung sich selbst aufzugeben, kennt jeder von uns. und wenn es nur darum geht, eine Stunde länger zu schlafen. weil man die Welt da draußen so früh noch nicht ertragen kann.“

„ich habe in all den Jahren nicht einen Autor, nicht eine Autorin getroffen, die ich als Vorbild hätte ansehen können. schon gar keine bildenden Künstler. nahezu alle leiden an unheilbarem Narzissmus. das gilt auch für die meisten Redakteure und Moderatoren, die von der Kunst der anderen leben. bei ihnen addiert sich zur Eitelkeit ein Minderwertigkeitskomplex, den kein noch so starkes Scheinwerferlicht  ausblenden kann. irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich auf der Suche nach Vorbildern einen viel zu weiten Umweg gegangen war.“

„ich tu es für mich. Sie tun es für sich. für wen sonst? wann immer Ihnen jemand weismachen will, er tue etwas für andere, seien Sie misstrauisch.“

„ich wurde melancholisch und ein Menschenfeind. jeder von uns war das vermutlich einmal. bis es einem zu langweilig wird.“

„gut, wir sind so weit. alle Bücher außer Reichweite, eine halbe Stunde Spaziergang liegt hinter Ihnen, Sie sitzen auf einer Parkbank, glücklich und erschöpft, den Kopf lässig in die Hand gestützt, Körper und Geist im Einklang. Nun die Frage: mit welchem Menschen würden Sie gern eine Stunde verplaudern? und wenn es Ihre letzte Stunde wäre? mit wem würden Sie diese gerne verbringen?“

#gregoreisenhauer

„direkte Konversationen“

„L. sagte sie sei schon immer in Beziehungen gewesen.“

„G. sagt „Meine Oma die Schlampe…hahahahaha.“ (Du hast mich mit diesem Zitat so zum Lachen gebracht man.)

„K. sagt sie sei behindert.

Ich sagte „Ich bin es aber auch.“

„A. sagte „Ist schon Okay.“

„Ö. lachte wie immer. Er strahlt konstant.“

Ich gestern zu T. „we are all fucked anyway. fame or not fame. underground or not. we are all human and as long we are human, we are going to be fucked anyway.“ (and I am laughing right now cause this is liberating. „i got 99 Problems but a bitch ain´t one – Jay Z.)

Fazit:

„Ich bin ein Niemand. Ich bin Großartig. Ich bin unendlich. Ich bin Mensch. Ich bin Alles und Niemand.“

„Der Glaube zu Gott, gibt mir Halt.“ 

„Mein Prozess sah bisher so aus, weil er so aussehen musste / sollte. Das hier war und ist für mich genau so bestimmt. Er ist eben wie er ist. Der Prozess. Das Leben. Und Heute darf ich mir endlich auf die Schulter klopfen und sagen „Not bad Hey. Not bad.“ 

 

„das Geständnis.“

„es wirkt noch. er hat recht. ist sehr wahr. gibt für jeden topf, den passenden Deckel. sprich bin jetzt im Arsch. aber wehe du verknackst es. wer weiß, wie deine Regeln aussehen. bist du denn kooperativ? ich nämlich schon. immer für einander nicht gegen. du gewinnst nämlich eh.“

Anekdoten und reflektierende Gedanken um 07.35 Uhr

„ich sag oft ich leih mir bald das Auto meines Schwagers und fahr an meiner alten Schule vorbei. so ala „was geht?“ (kleiner Joke er fand es damals lustig.)

„was isch?“ (schwäbisch slang für was ist? insider von mir und maja für immer. „was isch“ Zungen-Move.)

„meine Nachbarin klingelt nicht mehr. ich achte tatsächlich auf die Uhrzeit, weil ich mich in ihre Lage versetzt hab und einsehe, dass Kompromisse für Sozial gelten. Ihr Schlafzimmer ist gleich neben meinem also… manchmal wünschte ich hätte ein Haus fern ab von Spaßbremsen. Ich arbeite von Zuhause aus. Ich will nicht klagen. Könnte schlimmer sein. Bin befreit vom System. Und das blickt nur keiner, wie herausfordernd das sein kann. Ich will nicht klagen. Bin dankbar aber ich fühle mehr und erlebe mehr wenn ich das Haus verlasse. Klingt immer nach Spaß. Muss aber nichts heißen. Und wenn Musik läuft, könnte man meinen ich schmeiß Homeparties. Schön wär´s. Hier ist halber Friedhof Mood. In diesem Haus gibt es eine Arztpraxis. Da bin ich früher ab und an rein gelaufen wenn ich ne Krankmeldung gebraucht hab. Einmal erinnere ich mich im Sommer, wie ich den Balkon betrat um eine zu rauchen und als ich das Wartezimmer erneut betrat hieß es „Ehm… Rauchen ist hier verboten. Und der Balkon ist nicht zu betreten.“ „Oops, Sorry. Wusste ich nicht.“ (wozu der Balkon man ich hab nicht mal einen) But anyway, i keep the energy floating.  Muss hier noch ´ne Weile durch. Wenn ich meine Arbeit erlebe, erlebe ich kreative Wahrheit, um so mehr. Meine Mutter beruhigt mich inzwischen, wenn meine Nerven spannen. Bin erstaunt, dass sie mir nun meine Kartons rüber sendet. Sie weiß, jetzt dass ich sesshaft werden will. Endlich kann auch sie aufatmen. Die Fragen die sie mir bezüglich meiner Schufa Einträge fragt sind jetzt Pipi Fax. Saß früher sehr gerne in der Küche. Und versendete Sprachmemos an alte Freunde. Früher saß ich gerne am Fenster und blickte auf die Bäume. Ich habe viel erlebt in den letzten paar Jahren. Jetzt klebe ich am Display und schreibe. Wollte es kaum groß bereden aber ich hab meiner Meinung nach einen Orden verdient. Meine Mutter weiß so Einiges. Bin froh, dass wir so ein vertrautes Verhältnis führen. Sie ist wie meine Freundin. Unsere Gespräche vermiss ich. Wir führen bewegende Dialoge die mich zu meinen Vorfahren führen. Manchmal kontrolliert sie mich liebevoll und macht mir Ansagen, wenn ich besoffen bin. Ich fand die Erfahrung mit Dir auf der Ü30 Party besonders. Vergiss ich nie. „Das macht man nicht Christina hör auf.“ (Dann doch wieder Mütter eben) 

„Meine Schwester mag es nicht wenn ich ihr voraus denke. Brauch sehr viel Geduld mit meinen Mitmenschen und halte mich ab sofort so lange raus aus Angelegenheiten, bis man entschiedet zu mir zu kommen und dann dürft ihr sagen „Bitte gib mir mal Rat. Bitte. Bitte. Bitte. Bitte.“ 

Dann sag Ich : „Aha sicher?“ 

„My intuition is bigger than my brain. I should also trust into my female intuition as long as I live. I enjoy as good as possible. Was würde Abramovic jetzt wohl sagen… I drink (rollendes R) the Water (mit richtig hartem Slang- I love it) I drink the water and i am looking at the water …“ Sie ist die Härteste. Marina Abramovic. Heldin. Ohne Spaß. Performance Art muss anstrengend sein huh?“

ich fühle alles.

„ich will sesshaft werden. mich einrichten. und schreiben. und malen. und alles was kommt darf kommen. auch die ein und die nächste Reise. ich bin nicht anti und will es auch nie mehr sein. anti war ich mit 20. jetzt bin ich 28 und ich erlebe Wunder. ich bin für das Leben. für Besserung. für Zusammenhalt. für ehrliche Kommunikation. für anti ist vorbei. ich vergleiche mich ungern. es ist nicht mehr notwendig. mich als Künstlerin zu beweisen. ich mach das auf meinem Tempo für mich. wenn es schmerzt, höre ich auf meine Gedanken und versuche mich mit zu teilen. ich war das früher nie gewohnt. ich war schweigsamer als junge Erwachsene. ich weiß nicht wer sich das freiwillig antun will. den Vergleich. wir müssen bei uns bleiben. es ist nicht notwendig seine Vergangenheit so unter den Teppich zu kehren. wir dürfen sie verwenden und aus ihr lernen. jeder für sich muss entscheiden. und wenn jemand neues ausprobieren will, bitte. so kommt wir weiter. nur so. selbst wenn wir fürchten. nur so kommen wir weiter. und manchmal dürfen wir uns bei Entscheidungen Zeit lassen. lass dir Zeit. dein Körper weiß, was er will. dein Körper spürt was er will.“

Die Forscherin, die Poetin, die Philosophin die Kriegerin.

„Ich hatte einige schöne Frauen vor der Linse. Ich liebe es mit Frauen zu arbeiten. Sie sind elegant, sie sind stark, intelligent. Sie sind graziös und ich sehe ihr „Höheres Ich. Doch die Arbeit als Fotografin wollte ich dennoch radikal einschränken.“

„Nein sagen viel mir mein Leben lang schwer. Jetzt nicht mehr.“

„Alles was ich sagte ist wahr. Ich habe dir immer die Wahrheit geboten. Ich habe Euch immer die Wahrheit gesagt. Genau das wurde Euch zum Verhängnis. Ihr fürchtet Euch vor Verlust und habt Eure Ängste auf mich projiziert. Wenn ich Euch von meinen Erfolgserlebnissen erzählt habe, wolltet ihr das nicht gerne hören.

Dabei war ich immer wahr. Ihr habt mich ausgespielt, wann es Euch recht war. Die Eine so und die Andere auf ihre Art. Ihr habt mich so sehr geliebt, dass es weh tat. So ´ne Angst dahinter. Ihr wart unter einander eifersüchtig auf einander und ich hab alles mit gehört. Ihr seid inzwischen paranoider als die Männer da draußen. Ich baue Ängste ab. Die akzeptieren uns Alle. Die Männer akzeptieren uns Alle. Wir machen es ihnen nicht leicht. Wir Unter-Einander wollen inzwischen Macht. Ich gebe sie freiwillig ab. Die Männer leben. Sie werfen sich gegenseitig weniger vor als wir Frauen. Wir Frauen müssen mental heilen. Wir geben entweder Halt oder Zerstören Einander. Das muss aufhören. Ich verwende meine Zeit. Fokussiert Euch auf euch Selbst und teilt was ihr zu teilen habt. Fokussiert euch, auf Heilung. Auf Besserung. Auf Neu. Lasst los von all dem Druck und lasst die Vorwürfe bei Seite. Wir haben uns mehr zu geben als das. Wir haben ihn zu genug, den Druck, weil wir Künstler sind. Oder weil wir Menschen sind an 1. Stelle. Und die Meisten kämpfen eben für oder gegen. Ich werde nichts bereuen. Ich werde nichts zurücknehmen. Nichts tun außer zu Schreiben. Ich werde mich immer mitteilen, wenn ich es entscheide. Ihr müsst mich nicht annehmen. Denkt nur mal darüber nach…Heilung sieht fühlt sich nicht immer sexy an. Manchmal schaue ich mich einfach nur im Spiegel an. Ich schaue mir einfach in die Augen. Und lächle dabei. Manchmal flenne ich. Dann erinnere ich mich an diese Worte:
„Es ist nur deine Hülle. Deine Seele ist unendlich.“

„Sie sind nicht allein…Die Frauen. Ich ging, wenn ich fest stellen musste, dass ich bei den Einzel-Session(s), sehr viel Energie verliere und wenn ich erkannte, dass ich dem Druck nicht mehr Stand halten konnte. Die ein oder Andere, wollte Etwas von mir, dass ich nicht geben konnte. Heute weiß Ich, Ich als Persönlichkeit und Wesen, war wichtiger für sie als die Fotografie überhaupt. Es ging nicht um die Fotos. Es gibt um die Heilung. Ich hab eine Energie, die sie nicht in Worte fassen wollen.

Gestern erzählt sie mir wie ich wirke.

Sie beschreibt mir, was passiert wenn ich die Räume besoffen betrete.

Sie beschreibt mir, was passiert wenn ich nüchtern bin.

Ich bin also immer gleich.

Meine Attitude wird sich nicht so schnell ändern.

Ich bin selbstüberzeugt  und verängstigt zu gleich.

Ich vertraue mir, aber Euch?

Laut der Keule im Club, die mir die Schelle verpasste… sie wollte gesehen werden. Aber Hallo. Auf eine Art und Weise, die provoziert.

„Nur weil ich ging, hieß es nicht, dass ich Euch verlassen wollte. Ihr wolltet mich dafür ablehnen, weil ich schreibe. Ich wollte mich für mich entscheiden. Und das hab ich getan. Und das ist richtig so. Be selfish – stammt von „Denk zu Erst an Dich und dann an Andere. Ich denke immer noch an Euch. Ich liefer ab. Seht ihr?“

„Ich lerne selfish zu sein.“

„Es ist ein neuer Prozess.“

„Und das empfehle ich jeder Frau. Wenn wir immer nur geben, vergessen wir auch Uns. Entscheide dich immer zu Erst für dich Selbst. Und ich werde immer dazu stehen, was ich sagte, tat, heute bin und sein werde. Ich habe mich mein Leben lang selbst vergessen. Um für Andere die mentale Stütze zu sein. Abliefern werde ich wohl solange ich lebe, weil ich es liebe. Dafür bin ich geboren. Ich bin hochproduktiv und lasse mir inzwischen mehr Zeit, für persönliche Entscheidungen. Mein Herz entscheidet immer mit. Daher lebe ich intuitiv.“

„Schöne Frauen haben es sehr, sehr, sehr schwer. Vor allem wenn sie hoch begabt sind und stark sind.“ 

(Eine Optimistin die sich noch selbst belügt würde jetzt sagen : Das klingt aber negativ. Ja wir machen dennoch das Beste daraus. Aber es schmerzt gewaltig. Die Ablehnung ist spürbar, sichtbar und unvermeidlich.Wenn du Frau bist. Und nicht gerade aussiehst wie Angela Merkel. Ja.)

„Ich kenne schöne Models die leiden. Sie leiden von innen. Ihre Stigmata stammen von Ablehnung. Und wenn ich neben ihnen in New York , Angebote einfange, kotzen sie im Strahl.“ 

„Einmal stand ich mit einem Model in New York. Sie war sehr charmant. Wir standen vor einem französischem Restaurant. Ich rauchte, wir sprachen. Und uns umzingelt jetzt ein Mann mit Headsets im Ohr. Für ´ne Sekunde dachte ich „Was macht der, Was will er?“ und er nimmt seinen Mut zusammen und spricht mich an. Das Model hörte uns dabei zu.

Er sagte: „Du bist sehr schön. Ich bin ein Filmregisseur und wollte eben meinen Hund ausführen. Komme gerade vom Dreh. Bist du hier noch ´ne Weile? Ich muss mit dir Reden. Ich bin in einer halben Stunde wieder da.“ 

„Danke, Ja. Ich bin hier.“

Das Model schaut mich entsetzt an. Sie wollte das nicht. Sie überzeugte mich mit ihr zu gehen. Der dritte Freund von uns meinte „Du wirst hier noch oft angesprochen das hier ist Nyc.“

Das Model meinte dann:

„Du musst doch nicht jedes Angebot annehmen und direkt darauf einspringen.“

Und ich höre mir das Ganze noch `ne Weile an und sag dann:

„Ich hab kein Angebot erhalten. Ich hab noch kein Dialog geführt der länger ging als 10 Sekunden. Und ich brauch keine Schauspiel Karriere. Wir sitzen doch immer noch hier. Oder nicht? Wenn ihr wollt, lasst uns jetzt gehen. Ich hätte mir liebend gerne sein Angebot angehört. Aber wir gehen. Kommt.“ 

(Danach habe ich erkannt, was sie wollten. Sie wollte das Angebot. Sie wollte gesehen werden. Sie wollte und verließ mich immer auf brutale Weise. Sie liess mich im Club stehen, weil sich ein Fremder mein Buch ansehen wollte. Der Neid stand ihr im Weg. Sie verließ den Club und schrieb mir den Tag darauf und ich lehnte sie nach einer Weile dankend ab. Das geht nicht lange gut. Du verletzt mich, weil du verletzt bist.)

„Die Angst vor Verlust steht Euch im Weg. Wir hätten alle noch erfahren können, was er wirklich wollte, wenn wir einfach nur die Schnauze gehalten hätten, also Ihr in dem Fall.

„Das Model und der dürre Künstler. Der mich danach noch von meiner eigenen Ausstellung abhalten wollte. Fuck off. Ich war zu gut zu Dir. Viel zu gut. Komm nie wieder. Du hast meine Achtung nicht verdient. Wie er lästerte. Mag ich gar nicht. Wir hätten somit von diesem Moment  an, Schwierigkeiten untereinander. Er stellte mich irgendwann einem Anderen Künstler vor. Ich mochte ihn nicht. Er starrte mich manchmal ewig lang an. Und sagte „He told me so much about you…“  Ja aber wenn ihr mich dann erlebt, bin ich euch zu stark, huh? Pisst ihr euch in die Hose. Meine Vision macht Euch Angst. Ihr seid Eurer Zeit etwas voraus. Er war tatsächlich abgeschreckt von meiner Überzeugung.“

„Du kreierst deine eigene Geschichte. Nicht meine. Wenn ihr paranoid seid, erlebt Ihr das Jetzt nicht. Ich traf auf mehr Menschen. Auf schöne Menschen mit offenem Mindsets. Ich liebe sie. Die Business-Frau. Sie ist auch überzeugt. Erinnert mich an eine Frau aus meiner Vergangenheit. Sie konnte gut mit Geld. Sie konnte sehr gut Business machen. Sehr bewegend wie sie auf meine Zitate reagierten. (Manch Einer der sich dafür öffnen konnte).

Die Meisten fürchten, dass Ich ihnen was wegnehme. Und das langweilt mich gewaltig: Hast du Angst, dass ich dir was weg nehme?“

„Ich entscheide inzwischen so: Betreffen meine Entscheidung auch Andere? Und wenn ja – in wie fern? Und demnach Handel ich. Ich bin sehr fair. Ich bezahle jeden der mit mir arbeiten will. Und sie vergessen es nie. Wisst ihr warum? Weil ich niemanden drücke. Ich bin so pur, almost wirke ich dumm. Ich sehe wer mein Angebot schätzt. Ich verlange Leistung. Ich gebe verdammt viel ab.“ 

„Manchmal schrieb ich : I won.“ 

I won – my own metamorphosis.

Ich stelle mich meinen Ängsten und lasse sie los in dem ich sie akzeptiere und fühle.

Manchmal für uns.

Ich überwinde meine Ängste dennoch.

Die Rückkehr zu Mir, ist überwältigend.

Ich grinse dabei still vor mich hin.

Und nicke mit dem Kopf.

Wahnsinn.

Genial.

Nicht weil ich besser bin. Ich rede nicht von mir, weil ich glaube, die Beste zu sein. Im Gegenteil. Ich hab mich am Nötigsten. Ich bin überzeugt: meine Gaben stammen aus meiner Kindheit. Ich erinnere mich genau, was es passierte. Ab da an, kannte ich meine Aufgabe.

„Herrschende Frauen verlangen viel zu viel von Mir ab man. Das ist unfair. Sie suchen nach den Fehlern. Und dabei wollten sie immer nur von mir gesehen werden. Sie wollten einfach nur von mir gesehen und anerkannt und gehört werden. Das wollt ihr. Ihr seid müde. Ich sehe. Ich liebe euch. Auch wenn ihr mich ablehnt. Und das ist nicht naiv. Das ist stark.“

„Die herrschenden Queens erinnern mich, an die Frauen in meiner Familie.“

„Die introvertierten Queens teilen mit mir ihr Essen und hören mir stundenlang bei meinen Monologen zu. Dialoge führen wir eh. Ich sehe sie oft nicken. Ihr seid überwältigt. Richtig? Ja, du bist sehr inspirierend… Sie reagieren unterschiedlich. Sie lachen, sie staunen oder sie nicken oder sie schweifen ab oder sie reißen die Augen auf und vergessen dabei den Mund zu schließen. Ich halte Speeches in Bars und saufe Bier oder in der Küche mit Ihr …. Ich halte Speeches weil es meiner Natur entspricht. I am a Poet. Ein Rebell. Ein Clown. Eine Kriegerin. Eine Visionär. Ich kann dich sehen.“

„Also sind Sie Schuld dafür, dass der Schufa Automat nicht funktioniert?“

„Nee Schuld nicht, das sag Ich ja nicht. Das Universum kooperiert mit Mir. Die neue Wohnung soll wohl wieder nicht sein. Hehe.“

„Aber es ist ungewöhnlich. Vorher funktionierte er noch…“

„Sag ich doch. Immer wenn Ich hier stehe. Seid einer Woche. Ich gehe jetzt heim. Rufen Sie mich an, wenn er wieder funktionieren sollte.“

(Es hatte sich wirklich erledigt. Es sollte nicht sein. Ich weiß warum. Ich weiß.)

Neben dran, wartende Männer „Was ist? Kommt Heute noch? Ist der Automat kaputt?“

„Naja er funktioniert nicht… Aber vorher hat er noch funktioniert…“

„Im Nachhinein kommt alles, wie es sein muss. Tschüss.“

„Ja die begabten Queens lehnen mich ab für mein Wissen. Sie wollen was aber was weiß ich denn, was. Wer fragt mich denn? Es geht Euch nicht um Mich. Und wenn ihr dann schreibt :

„Kiki wir lieben dich.“ 

„Wo seid ihr denn dann, wenn ich Euch persönlich schreibe? Wieso antwortet ihr denn nicht? Kommt mit mir nicht mit , Ich liebe dich. Wenn ihr die Ignoranz meiner Worte wählt aber dann auf meine Arbeit stiert. Was wollt ihr Wissen? Schon okay. Ich hinterfragt meine Liebe. Aber das ist immer Akzeptanz für was ist. Und wer das missbraucht, bestraft sich selbst. 

Das ist ehrlich.

So können wir arbeiten.

So können wir miteinander sprechen.

Ehrlichkeit siegt immer.

Egal wie schmerzhaft es erscheinen mag.

Es ist befreiend.

„Wenn du lernst über deine Gefühle zu sprechen so kann ich mit dir kooperieren. Wenn du mir nicht vertrauen kannst – wem dann? Du musst es nicht. Aber du kommst zu Mir.“ 

„Sie fürchten den Verlust auf anderer Art.“ 

„Ich würde es verstehen, wenn ich aussehen würde wie Naomi Campbell. But wtf?“

„Ich war die ganze Zeit über mit ihnen. Und dennoch bekomme ich ihre Ablehnung zu spüren, hören und sehen.“ (schon okay)

„Es gibt viele Frauen da draußen, die mir zeigen, dass sie mich lieben. Hab Langzeit Schwestern.“

„Selbsthass und Selbstliebe ist nah beinander. Versteht ihr? Wir Menschen entscheiden uns täglich. Will ich mich ablehnen? Will ich das Leben annehmen? Will ich mich akzeptieren? Will ich dankbar sein? Will ich heilen oder verdrängen? Will ich Wut auf Andere projizieren? Manchmal bin ich mental weiter als Ihr. Das vergesst ihr auch. Und daher mach ich Euch wütend, wenn ich etwas anspreche, was ihr noch ablehnen wollt.“

„Das kenne ich von mir, damals.“ (Ich war mal depressiv)

„Irgendwann werdet ihr mir dafür offiziell danken. Und wenn nicht, weiß ich es dennoch. Gern geschehen. I am a solider of love. Sade läuft parallel.“

„Ihr konntet mir vertrauen, ich Euch nicht. Und das weil ihr mir Gründe dafür gibt. Ihr gibt sie mir. Ich sehe es. Ich werde Euch für immer wert schätzen. Auch wenn es mir manchmal schwer fällt. Aber ihr vergesst nicht nur Euch, ihr vergesst auch Mich. Aus irgendeinem Grund, kann ich Lügen nicht einfach hinnehmen. Ihr wolltet mehr von meiner Zeit als ich euch bieten wollte. Jetzt biete Ich. Wer kommen will, darf jeder Zeit anfragen. Ich sagte, ich kann nicht helfen aber die Wahrheit einleiten.“

 

Original.

 

Es fällt ein weiterer Druck von mir. 

Sehr lohnenswert zu teilen.

„Ich bin nicht mehr verantwortlich für das Glück meiner Mutter.“ 

(Hey das hat 28 Jahre gedauert bis ich das erkenne und ich bin durch sehr viel Schmerz und Leid gegangen, um das jetzt mit euch zu teilen. Und ich verlange keinen Cent. Warum? Weil ich noch an Gott glaube. Das hier ist pure Nächstenliebe.)

Unabhängig von Diskussionen, körperlichen Auseinandersetzungen, Schlägereien, Alkoholismus aus purem Frust, (hab sogar mal ´nem Türsteher angedroht ihn fisten zu lassen… weil er mich nicht in den Club lassen wollte und das er nicht die Bullen rief war ein Wunder (bitte nicht nachmachen, es gibt schon genug Hater da draußen) …. also unabhängig von all dem Drama…

wünschte Ich mir manchmal es wäre jemand zu mir gekommen und hätte gesagt:

„Junge Frau, es liegt tatsächlich nicht an Ihnen. Sie waren schlecht in der Schule. Ja. Und das hat leider auch nicht immer mit den Lehrer zu tun gehabt. Eher damit, dass sie abwesend waren und außerdem sind Sie ein kreatives Genie, dh. Mathe und Physik, Chemie ist für Sie eine Qual. Bleiben Sie einfach am Ball. Malen sie weiter. Schreiben sie weiter. Fotografieren Sie weiter. Lesen Sie. Kommunikation ist genau Ihr Ding. Verlassen sie ihre Mutter. Und leben ab sofort „Ihr Leben“ denn dass ist ihr aller größtes Geschenk. Und ihre Tante? Blockieren. Sofort fern halten. Renn!“

Und an dieser Stelle:

„Mutter, Vielen Dank,

Sie haben mich in diese Welt gesetzt, meine radikal liebende Seele hat sich in diesen Körper inkarniert und ich hab jetzt die Chance und das Recht frei zu atmen, zu genießen, zu hinterfragen, zu lieben.“

Unterlassen Sie bitte den Email Verkehr.

Ich hab Sie aus einem bestimmten Grund blockiert.

Mit freundlichen Grüßen 

Christina 

„Puh 6 Leute hab ich blockiert. Mein Mindset werde ich ab sofort schützen.“ 

Sie war ständig present und hat sich in meinem Hirn eingenistet.

Ich trink keinen Alkohol mehr.

Erstmal nicht.

Mal sehen wie lange.

Ich hab das begriffen.

Für mich tue ich nur Gutes ab sofort.

Und ich schwör mir eins:

Kreativität ist in jedem von Uns. Heißt nicht dass ich nur kreativ bin. Ich bin ein Genie.

Ich hab noch nicht mal Kohle zum Studieren gehabt.

Meine Mutter dachte ich sei unentschlossen.

„Nee ich wachse und such mir immer wieder neue Herausforderungen. Das mag Ich. (Auf beruflicher Hinsicht).“ 

Puh.

Frage:

„Wie werde Ich diese Sätze nun wieder los? Ich mein sie kehren immer wieder zurück, nicht? Wie ein Blitz von Wegen: 

„Du bist unzufrieden. Du bist viel zu frech. Du bist undankbar. Du wirst nie ankommen. Du denkst zu viel. Du wirst nicht geliebt. Du bist das Problem. Du bist depressiv.“ 

(Puh)

Ich drehe es jetzt um:

„Du bist im Hier und Jetzt angekommen. Du bist rotz frech aber auch das kannst du unterlassen, denn du beleidigst ja nie zu unrecht. Deine Aggressionen sind alter Schmerz. Und Boxen würde dir gut tun. Du wirst geliebt. Du bist nicht das Problem. Da draußen gibt es kranke Spaßten. Du bist nicht depressiv. Du bist eine Künstlerin. Du bist ein kreatives Genie.“ 

Obendrauf: 

Liebe Ich, diese Frau unendlich.

Wird wohl auch immer so sein.

Sie ist ja auch meine Mutter.

Dabei ist sie sehr schwierig.

Sie wird sich nie entschuldigen.

Ich kenne sie.

Also gebe ich ihr lange, lange, lange Zeit zum Nachdenken.

Sie wird es erst einsehen, wenn ich lange Zeit aus ihrem Leben bin und ihr Grußkarten aus Hawai sende aber selbst dann wir sie sagen:

„Die hat ein Leben. Und ich hier. Ich ackere und hab einen Job der mich nicht mal befriedigt. Denkst du ich hab Bock zu Arbeiten?“

„Alte ich schreibe und kreiere täglich. Ich liebe meine Arbeit. Nachts schlaf ich unruhig. Ich geb mein Bestes für mich und die Menschheit. Weil der Denkprozess heftig ist, meditiere ich täglich. Du fällst mir immer wieder ein. Weißt du was eine großartige Künstlerin ausmacht? Hoffnung auf Genesung.“  

Ps. „Entschuldigung, dass du Kinder wolltest.“ 

Frag mich gerade woher meine Geduld kommt?

Ein Anderer mal zu mir :

„Christina, sei immer ehrlich zu mir.“ 

„Ok.“

„Bist du zuhause?“ 

„Nee.“

„Ich stehe vor deiner Haustür.“

(Warum tun Menschen das)

„Klingel doch und frag nach mir.“ 

„Ring Ring.“

„Ist die Christina da?“ 

„Nee“ 

„Nicht?“ 

„Nee“

„Ok“

„Ich stalk dich ab sofort.“ 

(Kannte ihn 2 Wochen)

„Alles mit der Zeit Digga. Du jagst mir Angst ein. Tschüss. Frag doch erstmal : Willst du mich sehen.“ 

Falls das meine Mutter jetzt lesen sollte:

Gute Frau: I am pure Joy and you knew it from day 1.

Scheiß auf Immobilien, Scheiß auf Geld, Scheiß auf mich bitte. 

„Peace of mind“ that´s all I want.

Goldwert:

Ich erkenne, dass ich meine Mutter nicht glücklich machen muss und es auch niemals schaffe und es auch nie werde und auch nicht kann und niemals mehr von mir Selbst erwarte…

(Ach komm, die Arme, die hatte es nie leicht.)

Hmm. 

Nee. 

Nee. 

Ich auch nicht.

Auch kein Grund um das Glück des Anderen zu sabotieren. 

Aus mir hätte ein richtiges Opfer werden können.

So ala „Kurt Cobain“ 

Ich reiß mich täglich zusammen.

Fame muss auch nicht sein.

Macht jetzt auch wirklich Sinn.

Kennt ihr den Film

„der weiße Oleander?“ 

(Mit Michelle Pfeiffer)

Genau. 

Glück lässt sich also teilen.

Schmerz leider auch. (Solange man will) 

Ich muss ab sofort nicht mal mehr, die Emotionen meines Gegenübers persönlich nehmen.

„Hmm fühl es. Lass es los. Schrei ruhig weiter. Ja man. Genau so.“ 

Und unzufrieden sind wir , wenn wir die Realität anders haben wollen, als sie ist.

„Ich will nicht dass du …“ 

„Du solltest … “ 

„Du musst …“

(Ist bereits Ablehnung oder der Wunsch nach „Anders als ist“)

Hab harte Jahre hinter mir, man.

Dachte immer alle Anderen sind unzufrieden und ich müsste helfen.

Ich darf diesen Zustand nun genießen, solange er noch anhält.

Diese Erkenntnis befreit und erleichtert mich. Dich?

Also nehme ich jetzt an.

Jedes Sekunde, Jede Minute…

Tipp des Tages:

„Nimm jede Sekunde an. Und versuche nicht mehr gegen dein Glück anzukämpfen. Nimm das Glück jetzt an. Sieh dich um. Du bist noch am leben und darfst dich um sehen und dich auf deine Atmung konzentrieren und den inneren Frieden spüren. Wir sind gesegnet. Wir sind noch hier. Keiner muss mir was beweisen. Ich erwarte nichts von Dir. Sei du und es reicht mir. Ohne Spaß. Ich liebe euch, wenn ihr mich verstehen wollt.“ 

Wir brauchen keine Angst haben zu versagen.

Wir müssen uns nicht mehr Sorgen.

„Aber was passiert wenn?“

„Schnauze jetzt “ 

Es lässt sich immer alles lösen, hab ich gesagt.

Immer.

Jedes Problem lässt sich lösen.

Manchmal dauert es eben auch 28 Jahre.

Worauf es wirklich im Leben ankommt?

Unzählige Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse, Liebe, Annahme, Dialoge, Gespräche, Ruhephasen, Schlaf, Reisen, den Rest lass ich jetzt aus und sag:

Und so weiter und sofort. 

 

 

 

kippenberge (part 2)

„Manchmal rufst du mich Nachts mit Unbekannt an. Manchmal wüsste ich gerne, wer du bist.“

„Ich hab noch nicht mal mehr Angst vor einem Stalker.“

„Hast du denn wirklich keine Angst?“  

„Nee ich freu mich wenn er vor der Tür stehen sollte. Hab Unmengen an Frust angesammelt.“

„War es eigentlich naiv von mir, dir mitzuteilen was ich wirklich fühle und wirklich denke und wirklich sehe? Und erkenne? Lehnst du mich deshalb manchmal ab?“

„Bin ich so schwer wie sie sagen? Oder geniessen sie es einfach nur mir ans Bein zu pissen?“

„Ist es das Beste für Sie, wenn ich auswandern würde?“

„Ich komm` mir so jung vor. Dabei blicke ich in den Spiegel und sehe die ersten Falten. Alles Klar. Es geht los. Na und. Okay.“

„Schau mal, ich reife“

„Ich bin 28 Jahre reif“

„Wieso sind die Frauen im Fernseher eigentlich so glatt gebügelt?“

„Wenn ich meine Schwester besuche blicke Ich ins kommerzielle, deutsche Tv und ich bekomme Beklemmungen.“

„Hilfe. So ´ne Scheisse.“

„Ich lieb Kinder, sie sprechen intuitiv.“

Kippenberge (Part 1)

„Nein ich spreche kein Französisch. Dabei lieb ich die Sprache sehr. Sollte vorerst aber mein Griechisch auffrischen.“

„Manchmal setze ich mich ins Café und starre auf Fremde, einfach nur aus Langeweile. Teste das mal. Fühlen sich einige unwohl dabei. Starrende Blicke von Frauen – Nee Danke. Zum Glück starrt man mich nie an. Nur wenn ich roten Lippenstift trage und er verschmiert. Da gibt´s dann auf alle Fälle was zu glotzen. Ich find das Wort : glotzen sehr lustig. Es ist schwäbisch und bedeutet soviel wie: gucken. Glotz nicht so.“

„Manchmal singe ich laut, wenn ich die Treppen im Treppenhaus runter stampfe und begegne neulich einen Nachbarn im Gang. Peinlich ist es mir nicht mehr“

„Wenn Sie so gehen, bricht die Treppe ja bald.“

„Genau, ich bin sehr laut.“ 

 

Schöner Berg.

„Ist es nicht interessant? (…)

Wir hängen so an unser Vergangenheit.

Manchmal nagt sie an uns.

Ich lerne sie inzwischen zu verwenden.

Anders erklären kann ich es noch nicht.

Wir wählen die Liebe, die uns bequem erscheint. 

Leider träume ich nachts von Dir. 

Ist es wahr, dass wir spüren, wenn wir Unrechtes sagen und Unrechtes tun?

Wird es mich einholen, wenn ich es am Wenigsten erwarte?

Meine Weste war noch nie so weiß wie sie es jetzt ist.

Und das gibt Ihnen inzwischen immer Grund genug.

Doch darauf fokussiere ich mich nicht.

Um mich zu verurteilen, um mir am Stuhl zu sägen, um mich zu beurteilen, um mich negativ zu kommentieren und die Wahrheit zu erkennen – muss man mich kennen.

Alles Andere ist demnach Irrtum.

Ich les es mir nicht mehr durch.

Ich höre es mir nicht mehr an.

Ich verlasse den Raum und lasse dich mit Dir selbst, allein.

Wenn beschuldigt du jetzt?

Wenn verurteilst du, wenn ich gehe?

Wenn ich den Raum verlass.

Wir lieben uns am aller meisten.

Und doch fürchten wir das Fremde.

Wir fürchte das Neue.

Das Ungewisse.

Aller Anfang war leicht.

Dabei wollte ich kreativ sein, forschen und gestalten.

Ich wollte meine Gefühle benennen, verwenden und beschreiben.

Heute weiß ich, ich bin sehr weit gegangen.

Und solange ich ehrlich zu mir bin und es bleibe …

Und solange ich liebevoll und vergebend bin,

Und solange ich über das Urteil hinweg sehen kann,

Und solange ich Ablehnung ertragen kann,

Und solange ich mich selbst dafür feiern kann,

Dass ich mutig bin…

Und solange ich erkenne, das die Wenigsten Mut erweisen,

weniger Verantwortung tragen,

die Wahrheit erfahren,

die Wahrheit teilen,

Und solange ich weiß, dass es viel Stärke und Liebe erfordert,

Ich selbst zu sein…

So kann ich in 1000 Mio Gesichter blicken und sagen,

Nur ein Schwein trinkt allein“