(4×4)

Ich verwende eine weitere Idee und mache sie sicht,- wie greifbar.

Ich verwende eine weitere Idee und verforme, zerteile, lege sie erneut zu einem neuen,

großen Ganzen zusammen.

Ich spiegele.

Ich reduziere.

Ich addiere.

Und es entsteht ein kreativer Fluss.

Von Klängen, Worten, Farben und Formen.

Und es entsteht Energie.

Und Inspiration.

meeting maria.

„your memory is amazing btw, remembering that…“

„really good in remembering details…felt empathy for you“

„have fun, whatever you are up to, enjoy it.“

„sitting on the floor, listening to Lebanon Hanover…“

„Can I ask you a question actually before I go? that might come across, triggering a bit, but by all means it is not, or at least not in a negative way… are you pruposely leaving reality or are you escaping it?“

„You can ask me anything. I am aware of reality and bored of it. I am not escaping , I am building and creating bridges.. to overcome …entertain myself and others.. I am an truely aware person…high concentrated whenever I want…able to change..  into the artist that is showing up in my mind … as a vision .. if necessary even play with the role, act …

use the reality more as … information … experience… Jist able to tranform it …

into something. something aesthetic. able to look at it and remind myself and others…“

„I see. So you doing it purposely or even more then that. wow. very interesting. never had anyone express it so clearly. excited to discuss that more deeply when i see you.“

„You can always ask me anything.“

„Isn´t intution a feeling, too?“

„No.“

„What is it then?“

„Intuition is some inner voice that is leading you to action. to a higher awareness… it is a deeper knowledge or higher wisdom. let me call it the language of the soul.“

„I am very happy we met, Christina.“

„I am to drunk to talk, that´s why I am continuing writing instead … If I was my truely self… people would easily feel offended … I am really eccentric .. I am choosing another stage… another platform… another tool … wanna share the language of my soul. my soul is loud, confronting, challenging, strong, ..women say I seem manly or androgyn.  my soul has no gender. people say I am crazy, expressive, emotional and provocative. I am aware of it. And it´s ok.“

„I`ll tell you also, your knowledge and wisdom is something I needed.“

„Your father is the reason we met.“

„He is. I feel it in my bones.“

„This is intuition.“

„Everything you just said confirmed it.“

„Your body and soul is reacting to truth.“

„You are powerful… so I am.“

„What did you feel?“

„Energy. Freedom. Home. Love. Forgiveness. Guidance. Safety. Infinity.“

„You moved a lot in me.“

„You know I`ll be honest right now.. my soul and I a dodding a head, I can´t express it. You filled me up with excitement. It´s like being in a cage.. more accurately in a desert… locked… to a battery“

„This cage is necessary u are learning something atm. You are leading … and people even trust in you. You are responsible and that is necessary … you know how powerful this is… even if they don´t tell you right now… “

„Can´t thank you enough. One of the most beautiful things that happend to me since he is gone.“

„You are going to be succesful in either way. Because of the expectations of yourself. He made sure we met.“

„We are going to share more soon“.

„Thank you for this raw honesty.“

 

Berlin, 24th of June 2020

Christina Dimitra

 

Absynth.

wenn ich zurück blicke, sehe ich uns in der Küche stehen, sitzen oder tanzen.

du packst dein Equipment aus und fängst an für uns zu spielen.

die Mischung macht´s.

wir waren zusammen noch viel gestörter.

wie Feuer und Benzin.

wir inspirierten einander.

so sehr.

wir verletzten und enttäuschten einander.

wir liebten einander.

so sehr.

und das vielleicht auch nur aus Verzweiflung.

.

und wenn du mich heute beleidigst, dann weiß ich, es ist dein Rachezug von damals.

doch heute kann ich dankbar sagen, dass wir einen Teil unsere Jugend, zusammen verbracht haben.

erinnerst du dich an das Gefühl?

wir waren unbeschwert.

weißt du noch, wie frei wir waren?

und wie ehrlich wir zu einander sein konnten…

so ehrlich, dass ich dich manchmal wortlos in der Öffentlichkeit stehen ließ.

oder du den Club mit einander anderen verließt.

so ehrlich, bis es eben schmerzte.

und dennoch kann ich heute über gewisse Dinge lachen.

mit dir hatte ich endlose Lachanfälle.

mit dir konnte ich, ich selbst sein.

und mit mir, warst du eins.

 

6,5 h-Schreibflow

ich tat also das, wovor ich mich am meisten fürchtete.

und begann wahrheitsgetreu zu schreiben.

manchmal wachte ich nachts panisch auf, mit dem Verlangen Einträge zu löschen, aus Scham und Angst vor dem Urteil der Anderen.

heute ist es mir egal.

es ist das was ich hinterlasse.

irgendwann begann ich meiner damaligen Mitbewohnerin Texte vor zu lesen.

anhand ihrer Reaktionen sah ich, ob es in ihr Erkenntnisse auslöste.

oder Gefühle.

wenn das der Fall war, dann teilte sie es mit mir.

ihre Augen veränderten sich dabei.

sie war seelisch gerührt, mental angeregt, inspiriert.

sprach selbstbestimmt und wahrheitsgetreuer als sonst, fühlte sich bestärkt mir zu sagen, wie sie selbst dachte.

das Schreiben ist herausfordernd.

oft schieb ich es auf oder flüchte davor.

wenn ich anfange zu schreiben, verliere ich Zeitgefühl, schreibe 5-9h ohne Unterbrechung, verzichte auf Essen und auf Pausen, aus Angst, dass ich meinen Flow unterbreche.

das Schwierigste daran ist, das Unwesentliche aus zu sortieren.

kreative Arbeit erfordert Ausdauer und Hartnäckigkeit.

ich bin selbstlos und egoistisch.

erlebe Vollkommenheit.. auch wenn nur für ein paar Minuten.

erkenne Sinn und Bestimmung…auch wen nur für ein paar Stunden.

bekomm` den notwendigen Tunnelblick dafür.

so kann es ewig lang gehen.

beginne neu, setze wieder an.

lösche. tippe.

prüfe.

gelange in diesen ewigen Teufelskreis.

und genau das ist mein Wunder Punkt.

Balance ist ein Thema.

wenn ich Grenzen überschritt, litt ich mental darunter.

so muss es wohl vielen Künstlern gehen.

Schreiben gilt als schöpferische Arbeit.

und ich schreibe nicht, weil ich denke, dass ich gut bin.

nicht mal, weil ich damit Geld verdienen will.

hatte bisher 2 Veröffentlichungen in Magazinen und die haben eigtl schon alles ausgesagt.

ich schreibe , weil ich weiß, was ich fühle, wenn ich es nicht tue.

und teile, weil ich weiß das es irgendwer nach vollziehen oder mit empfinden wird.

ich möchte dieses digitale Tagebuch fortsetzen und mit der Welt teilen.

wenn ich eines Tages sterbe, hinterlass ich es hoffentlich.

was andere am Ende interpretieren, werde ich jedoch nicht beeinflussen.

15.April 2020

 

Wachstum und Irrtum.

Manchmal schreibe ich 5h lang und erlange erst nach 6h Erkenntnisse, die ich verwenden kann. Während ich schreibe, fühle ich mich lächerlich, unsicher und rastlos.

Ich sah mir seine Arbeiten an und fragte ihn, ob er enttäuscht sei.

Er antwortete „Immer“.

Inzwischen schiebe ich den Alltag bei Seite und stelle mir Fragen wie: für wen tue ich was ich tue? was wollte ich nochmal erreichen ? und was sollen meine Taten bewirken? ich setze den Fokus auf Fortschritt und denke ganz besonders über Vergänglichkeit und Tod nach. Ich fürchte das Ende nicht im Geringsten. Alles ist vergänglich. Genau das motiviert uns zum Handeln.

Werte sind wichtig. Wichtiger als Anerkennung. Wichtiger als Geld. Die Anerkennung befindet sich extern, außerhalb deiner Kontrolle, außerhalb deiner Macht. Deine Werte legst du jedoch selbst fest. Und um so eher du dir deine Werte bewusst machst, um so selbstbewusster wirst du. Werte, so tief verankert, das sie dich bestärken.

Du wirst Menschen nie dazu bringen, dich zu lieben. Entweder sie tun es oder eben nicht.

Ich dachte immer ich sei so gut im Verzeihen doch als sie im Sterben lag, konnte ich sie nicht besuchen, wollte meinen Stolz nicht ablegen und auf sie zu gehen. Ich musste mich vorher entscheiden, ob ich bereit war ihr und mir zu vergeben. Ich konnte es nicht. Ich wünschte ihr den Frieden, den sie verdiente und lies los. Ich arbeitete weiter, um mich von diesem seltsamen Gefühlen ab zu lenken. Konnte kaum darüber sprechen. Es holt mich ein. Wir waren im Schlechten auseinander gegangen und das fühlte sich belastend und unnatürlich an. Es vergingen viele Monate bis ich erkannte, dass sie mich benutzte. Ich brach den Kontakt zu ihr radikal ab. Nach der Erfahrung mit ihr , entschied ich keine Frauen mehr zu fotografieren. Ich erkannte, dass ich ihr nichts schulde außer dem Geständnis, das auch ich sie benutzte.

Gestern sprachen wir stundenlang. Ich liebe ihn und schätze ihn für alles was er ist und sagt. Er verurteilt mich nie. Ich erkenne seine Ängste und schätze ihn deshalb um so mehr. Ich lebe für tiefgründige Gespräche. Alles oberflächliche lehn ich ab. Mit mir erlebst du Tiefe so oder so.  Ob du es willst oder nicht. Und wenn du es zu lässt, löst es Blockaden. Ob du es glaubst oder nicht. Das hab ich erlebt. Heilen fühlt sich nicht immer gut an. Manchmal löse ich Wut aus. Und verstehe auch das. Wer will freiwillig das Licht auf seinen Schmerzkörper richten und Schmerz teilen?

Ich liebe es, wenn er von seinem Vater erzählt. Ich liebe es, wenn wir Parallelen erkennen, weil wir uns vertrauensvoll öffnen. Das ist das Intimste was ich bisher erleben durfte. Dialoge, basierend auf Wahrheit. Ohne Angst, verurteilt zu werden. Mit dem Wunsch, Neues zu erkennen und fühlen. Eigentlich unterscheiden wir uns nicht von einander. Wir fürchten doch all abgelehnt zu werden. Viele lehnen mich ab. Im Gegenzug liebt und schätzt man mich für was ich bin.

Mir kann es egal sein was man von mir hält. Ich brauch keinen Zuspruch. Das lerne ich durch mein Künstler Da sein. Ich habe Beobachter, Menschen die hinter Bildschirmen sitzen und meine Texte lesen … Und ich werde es erst erfahren, wenn sie es mir erzählen. Ich führe Monologe und lege fest, was ich mit der virtuellen Welt teile.

Wenn ich verurteilt werde, schaue ich mir den urteilenden Menschen genauer an und denk mir dann meinen Teil. Neulich hieß es, ich sei arrogant. Ich habe kurz darüber nach gedacht, natürlich verurteile Ich Kritik nicht, denn sie kann einem die Augen öffnen und so musste ich mir eingestehen, dass diese Aussage wahr ist. Arroganz beruht auf Misstrauen, auf Unsicherheit – man möchte durch diese Eigenschaft, gewisse Personen auf Distanz halten. Der Ursprung ist : Selbstschutz und Skepsis…

Inzwischen prallt das Urteil meiner Mitmenschen an mir ab und ihren Hass werte ich als Verlangen, gesehen, verstanden, sogar geliebt zu werden. Inzwischen will ich Niemanden davon überzeugen, dass ich gut bin. Sie werden in mir sehen, was sie sehen wollen. In mir sahen Menschen den Teufel, eine Göttin, Inspiration oder einfach nur Pain in the ass.

Früher hab ich unendlich viel Energie in Abwehr verschwendet…

14. April 2020

 

 

Disko.

Denkst du nicht auch, dass das Schicksal uns zusammen führte damit wir wachsen?

Das Loslassen fällt schwer.

Du weißt gar nicht mehr wer du ohne mich bist und andersrum.

Und wie die Tore schließen, so öffnen sich Neue.

Nie besser nur anders.

Denkst du nicht auch, dass das Schikcsal uns zusammen führte damit wachsen?

 

 

 

Grau.

Du wirst nicht mehr die Alte sein.
Du schweigst oft und denkst nach.
Nimmst deine Sache ernst.
Manchmal sehr ernst.
Ich werde dich nicht bewerten.
Du warst nie schlecht und nie besser.
Ich werde beobachten und hin sehen.
Ich werde hin hören.

Du wirst nicht mehr die Alte sein.
Deine Haut, dein Körper, deine Seele.

Dein Verstand.

Wächst du?
Wählst du die Nummer Sicher?
Liebst du das Risiko?

Du bist nicht perfekt.

Doch du wolltest nie perfekt sein.

Du sagst wenn das Liebe war, dann willst du sie nie mehr wieder erleben.

Und wenn es eine Täuschung war, dann weißt du bis Heute nicht, was Liebe ist.“

 

7 Jahre.

„Ich denke nach. Ich meine, ich versuche nach zu denken. Ich meine ich versuche, klar, zu denken. Ich meine, zu wissen, wie das Denken funktioniert. Die Ideen kommen und gehen. An manchen Tagen halte ich an ihnen fest. An manch anderen, kämpfe ich gegen mich Selbst. Ich denke nach. Ich meine, ich versuche nach zu denken. Manchmal denke ich laut, doch oft denke ich leise. Ich sitze schweigend in einem Raum gefüllt mit Fremden. Keiner, so denke ich, wird mich je verstehen. Nicht einmal ich, wenn ich Pech hab. Gestern fiel mir der Spiegel runter. 7 Jahre richtig? Auch nicht weiter tragisch. Was mach ich denn schon großartig? Naja, ich sitze, liege, gehe, renne oder fahre. Ich denke nach. Ich meine, ich versuche nach zu denken. Ich meine, ich versuche, klar, zudenken. Meist denk ich durcheinander.“